• Marillenblüte mit Weißenkirchen und Schiff
  • Marilenblüte rund um St. Johann
  • Marillenblüte © Donau Niederösterreich
  • Dürnstein in der Zeit der Marillenblüte
  • Weißenkirchen in der Marillenblütezeit
  • Marillenblüte in der Wachau
  • Marillenblüte © Donau Niederösterreich

Marillenblüte in der Wachau neigt sich zu Ende

Die Marillenblüte an den ca. 100.000 Marillenbäumen in der Weltkulturerberegion Wachau ist zu Ende.

Wir informieren Sie auch gerne nächstes Jahr wieder an dieser Stelle über den Verlauf der Marillenblüte und halten Sie mit einer Webcam auf dem Laufenden.

Marillenblüte Live!

Mit der Webcam sind Sie immer auf dem aktuellsten Stand. Sehen Sie selbst wie es um die Blüte steht!

Marillenblüte in Rossatz-Arnsdorf

G´schmackig & g´sund

Wachauer Marillen im Marillenzistel

Neben der Traube ist die Marille DIE Paradefrucht in der Wachau. Hier - zwischen Pannonischem Becken, dem Waldviertel und der Donau - herrscht ein für die Marille so wichtiges Kleinklima. Sonnig-warme Tage, kühle Nächte sowie spezielle Böden liefern ein einzigartiges Aromenspiel. Süß und mit feiner Fruchtsäure, lässt sich die Marille in der Küche auf vielfältige Weise einsetzen.

Gerade mal 44 Kalorien sind in 100 Gramm Marillen (etwa 2 Stück) enthalten, davon rund acht Prozent Kohlenhydrate und fast kein Fett - etwa nur 0,1 Prozent. Doch was die Mineral- und Balaststoffe anbelangt, kann es die Marille mit jedem anderen Obst aufnehmen. Kalzium und sehr viel Kalium, Eisen, Phosphor, Vitamin C und B5, Provitamin A, Niacin und Folsäure machen das süße Früchtchen zu einem Schwergewicht in Sachen Gesundheit.

Die Marille stammt aus Asien

Die „Wiege“ der Marille liegt in China. Dort kultivierte man die Frucht bereits vor 4.000 Jahren. Alexander der Große brachte die Marille nach Griechenland und Italien. Ausgehend vom römischen Reich gelangte sie auch in die Wachau, wo sie seit rund 2.000 Jahren angebaut wird. Die Marille gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Ihr lateinischer Name lautet Prunus armeniaca.
Erste Aufzeichnungen über den Anbau der Marille in der Wachau finden sich aus dem 17. Jahrhundert: der Lesemeister des Hochstiftes St. Peter in Salzburg berichtet über die "Mariln" in Oberarnsdorf (Gemeinde Rossatz).

Früher diente die Wachauer Marille der Eigenversorgung. Erst im 19. Jahrhundert begann man, sie kommerziell zu verwerten. Die Einnahmequelle Wein war zu jener Zeit gerade durch den Reblaus-Befall gefährdet. Obstbau-Fachleute und Baumschulen entwickelten aus einem vielfältigen Sortengemisch die Klosterneuburger Marille, die auch heute noch dominante Sorte.

Wussten Sie?

Die Wachauer Marille ist eine europaweit bekannte und anerkannte Spezialität, eines der wenigen österreichischen Produkte, das innerhalb der EU als eigene Marke geschützt ist. Wer Marillen aus verschiedenen Herkunftsregionen probiert, wird die Besonderheiten der Wachauer Marille sofort erkennen: Sie sieht hübsch prall aus und hat ein sehr feines Aroma, das vor allem bei der Verarbeitung zu Marmeladen, Edelbränden oder Likören zutage tritt. In der Dessertküche nimmt die Marille einen wichtigen Platz ein: man denke nur an Marillenknödel oder Marillenstrudel.

Seit 1996 ist der Name „Wachauer Marille g.U.“ eine innerhalb der EU geschützte Ursprungsbezeichnung.

„Die unverwechselbare Qualität der Wachauer Marille g.U. ist das Ergebnis des Zusammenspiels von Klima, Boden und Jahrhunderte langer Kultivierung. Die Koexistenz verschiedener Klimate (Pannonisches Becken und Waldviertel, Nähe zur Donau – der sogenannte Aromagürtel), zusammen mit den großen Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht, speziell in der Reifephase, hat einen direkten Einfluss auf Geschmack, Aroma und Gehalt der Frucht. Zusätzliche Bedeutung hat der Marillenanbau in der Wachau im Tourismus durch die charakteristische Blüte der Marillenbäume.“
(Zitat aus dem EU-Dokument)

Seit 2003 kümmert sich der Verein Original Wachauer Marille um die Erhaltung und Vermarktung dieser für die Wachau so typischen Frucht. Das Siegel des Vereins dürfen nur Betriebe führen, die sich verpflichten, die seit mehr als 100 Jahren in der Wachau üblichen Sorten von besonderer Qualität zu produzieren.

Süßes Früchtchen - ein ganzjähriger Genuss

Keine Frage - frisch vom Baum geerntet ist die Wachauer Marille mit ihrer feinen Fruchtsäure ein besonderes Geschmackserlebnis. Doch erfreulicherweise lässt sich das süße Früchtchen in unterschiedlicher Form in Gläser und Flaschen füllen, sodass dem Genuss zu jeder Jahreszeit nichts im Wege steht.
In süßer Form sei ganz voran die beliebte Marmelade, das Kompott und der Marillenröster genannt. Aber auch Saft, Eiscreme und Fruchtpüree lässt sich zu vielen Speisen ideal kombinieren. Auf die Naschkatzen warten Fruchtgummi-Herzen und Schokoladefüllungen. Wer es lieber pikant mag, dem sind fruchtige Chutneys, Senf, Essig oder geröstete Marillenkerne ans Herz gelegt.
Und zu guter Letzt: ein Glas vom Likör - die "b´soffene" Marille  - oder vom Edelbrand.
Ein umfangreiches Marillen-Sortiment findet man im Marillenhof Aufreiter und im Marillenhof Kausl.

Urlaubsangebote zum Thema "Marille"

Köstliche Rezeptideen als Vorgeschmack auf die Marillenernte

Rezepte

Wachauer Marillenknödel

24.06.2015

Zutaten für 8-10 Knödel (je nach Größe der Marillen):
150g Mehl, 2 EL Tafelgrieß, 250g Topfen, 1 Ei, 70g Butter, 10 Stück Mokkawürfel, Aufreiter´s...

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Wachauer Marillenkuchen

24.06.2015

Zutaten:
200g Butter, 200g Staubzucker, 4 Eier, Bourbon Vanille, 200g Weizenmehl (glatt), Mandelblättchen

Zubereitung:
Butter und Zucker so lange...

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Spitzer Marillenknödel

22.06.2015

Zutaten:
200g Dinkelmehl (am besten frisch gemahlen), 50g Butter, 250g Topfen (20%), 1 Ei, 1 TL Grieß, 1 TL gefrorene Zitrone (fein gerieben), Prise...

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Weitere Informationen zur Wachauer Marille unter www.wachauermarille.at .