• Marillenblüte mit Weißenkirchen und Schiff
  • Marilenblüte rund um St. Johann
  • Marillenblüte © Donau Niederösterreich
  • Dürnstein in der Zeit der Marillenblüte
  • Weißenkirchen in der Marillenblütezeit
  • Marillenblüte in der Wachau
  • Marillenblüte © Donau Niederösterreich

Marillenblüte in der Wachau

Die Marillenblüte an den ca. 100.000 Marillenbäumen in der Weltkulturerberegion Wachau ist zu Ende.

Wir informieren Sie auch gerne nächstes Jahr wieder an dieser Stelle über den Verlauf der Marillenblüte und halten Sie mit einer Webcam auf dem Laufenden.

Marillenblüte © Donau Niederösterreich

Südufer: Krems-Angern


Entlang des Marillenerlebnisweges der Familie Aufreiter in Krems-Angern kann man bei fünf Stationen  mehr über die Tiere im Marillengarten, die Baumblüte und die Arbeit im Marillengarten erfahren. Der 4,5 km lange Rundweg beginnt und endet beim Hofladen des Weinhof Aufreiter.
Besonderer Hinweis: Während der Marillenblüte gibt´s leckere "Marillenknödel to go".

Parken-Tipp: gekennzeichnete Parkplätze im Ort bzw. direkt beim Weinhof Aufreiter

Marillenblüte

Südufer: Rossatz-Arnsdorf


Rossatz-Arnsdorf ist Österreichs größte Marillenanbau-Gemeinde. Hier wandert man auf der Marillenmeile auf unterschiedlichen Routen (von 2,2 bis 5,5 Kilometer lang) durch blühende Marillengärten und erfährt allerlei Wissenswertes über das süße Früchtchen.
Für einen Spaziergang entlang der Marillenmeile West parkt man am besten bei der Feuerwehr in Hofarnsdorf, bei der Kirche in Mitterarnsdorf oder beim Sportplatz in Bacharnsdorf.
Bei Touren entlang der Marillenmeile Ost  empfiehlt sich das Parken in Rossatz am Parkplatz Meternerplatz bei der Feuerwehr oder am Parkplatz Tölling beim Tennisplatz.

Tipp zur öffentlichen Anreise: die Busse der VOR Linie 720 verkehren zwischen Krems und Melk mit Halt in Rossatz-Arnsdorf

Marillenblüte Dürnstein © Niederösterreich Werbung, Andreas Hofer

Nordufer: Dürnstein


Auch in und um Dürnstein lässt dich die Marillenblüte bestaunen, am besten von einer Anhöhe: hier bieten sich die Ruine Dürnstein sowie der von Weinbau geprägte Loibenberg zwischen Ober- und Unterloiben als beeindruckende Aussichtspunkte an.
Parken Sie Ihr Auto doch auf einen der fünf Parkplätze:
P 1 -östlich von Dürnstein, für 250 PKW und 20 Autobusse (Schrankenanlage)
P 2 - östlich vom Straßentunnel, ausschließlich für PKW mit 100 Stellplätzen (Parkautomaten)
P 3 - westlich vom Straßentunnel, ausschließlich für PKW mit 50 Stellplätzen (Parkautomaten)
P 4 - westlich von Dürnstein, ausschließlich für PKW mit 10 Stellplätzen (Parkautomaten)
P 6 - Bahnhof, ausschließlich für PKW mit 90 Stellplätzen (Parkautomaten)

Unser Tipp zur öffentlichen Anreise: Von Krems mit der Wachaubahn direkt nach Dürnstein

 

Frühling in Weißenkirchen

Nordufer: Weißenkirchen


Der schmucke Ortskern von Weißenkirchen und die Donaulände sind beliebte Ausflugsziele im Frühling.
Parkmöglichkeiten finden sich entlang der Bundesstraße und bei einigen Parkplätzen.
Besonders schön ist eine Wanderung am Panoramaweg Achleiten.

Unser Tipp zur öffentlichen Anreise: Von Krems mit der Wachaubahn direkt nach Weißenkirchen

Marillenblüte © Donau Niederösterreich

Nordufer: Mühldorf


Mühldorf liegt im Spitzer Graben, einige Kilometer von der Donau entfernt inmitten des Naturpark Jauerlings. Die Marillenblüte beginnt hier meist etwas später als in den Orten direkt an der Donau und dauert somit auch länger an.
Unser Tipp: Der Panoramaweg Spitzer Graben ist ein Höhenwanderweg, der die Orte Spitz und Mühldorf miteinander verbindet. Im Bereich Mühldorf wandert man häufig mit Blick auf blühende Marillenbäume.

Das Parken empfiehlt sich hier entlang des Parkstreifens der L7127 (gegenüber des Friedhofes) oder direkt im Ort bei der Feuerwehr Mühldorf.

Marillenblüte © Donau Niederösterreich

Nordufer: Schwallenbach - Willendorf


Der kleine Ort Willendorf in der Wachau hat eine lange Geschichte: ist er doch Fundort für die wohl berühmteste Frauen-Statue der Welt, der Venus von Willendorf.
In Willendorf und im benachbarten Schwallenbach finden sich große Marillengärten, die man am besten bei einer Wanderung am Willendorfer Rundweg bestaunen kann oder man spaziert auf der Gemeindestraße (läuft parallel zur Bundesstraße B3) zwischen den beiden Orten. Parkmöglichkeit gibt´s in beiden Ortschaften.

Unser Tipp zur öffentlichen Anreise: Von Krems mit der Wachaubahn direkt nach Schwallenbach und Willendorf bzw. mit der Buslinie VOR 715.

Marillenblüte © Donau Niederösterreich

Nordufer: Aggsbach Markt


Parkplätze stehen beim Campingplatz oder vis-a-vis der Feuerwehr in Aggsbach Markt zur Verfügung. Ein Stück donauaufwärts sind die ersten Marillengärten zu bestaunen.

Unser Tipp zur öffentlichen Anreise: Von Krems mit der Wachaubahn direkt nach Aggsbach Markt bzw. mit der Buslinie VOR 715 (Busse verkehren zwischen Krems, Spitz und Melk)

G´schmackig & g´sund

Neben der Traube ist die Marille DIE Paradefrucht in der Wachau. Hier - zwischen Pannonischem Becken, dem Waldviertel und der Donau - herrscht ein für die Marille so wichtiges Kleinklima. Sonnig-warme Tage, kühle Nächte sowie spezielle Böden liefern ein einzigartiges Aromenspiel. Süß und mit feiner Fruchtsäure, lässt sich die Marille in der Küche auf vielfältige Weise einsetzen.

Gerade mal 44 Kalorien sind in 100 Gramm Marillen (etwa 2 Stück) enthalten, davon rund acht Prozent Kohlenhydrate und fast kein Fett - etwa nur 0,1 Prozent. Doch was die Mineral- und Balaststoffe anbelangt, kann es die Marille mit jedem anderen Obst aufnehmen. Kalzium und sehr viel Kalium, Eisen, Phosphor, Vitamin C und B5, Provitamin A, Niacin und Folsäure machen das süße Früchtchen zu einem Schwergewicht in Sachen Gesundheit.

Die Marille stammt aus Asien

Die „Wiege“ der Marille liegt in China. Dort kultivierte man die Frucht bereits vor 4.000 Jahren. Alexander der Große brachte die Marille nach Griechenland und Italien. Ausgehend vom römischen Reich gelangte sie auch in die Wachau, wo sie seit rund 2.000 Jahren angebaut wird. Die Marille gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Ihr lateinischer Name lautet Prunus armeniaca.
Erste Aufzeichnungen über den Anbau der Marille in der Wachau finden sich aus dem 17. Jahrhundert: der Lesemeister des Hochstiftes St. Peter in Salzburg berichtet über die "Mariln" in Oberarnsdorf (Gemeinde Rossatz).

Früher diente die Wachauer Marille der Eigenversorgung. Erst im 19. Jahrhundert begann man, sie kommerziell zu verwerten. Die Einnahmequelle Wein war zu jener Zeit gerade durch den Reblaus-Befall gefährdet. Obstbau-Fachleute und Baumschulen entwickelten aus einem vielfältigen Sortengemisch die Klosterneuburger Marille, die auch heute noch dominante Sorte.

Impressionen von der Wachauer Marillenblüte

Süßes Früchtchen - ein ganzjähriger Genuss

Keine Frage - frisch vom Baum geerntet ist die Wachauer Marille mit ihrer feinen Fruchtsäure ein besonderes Geschmackserlebnis. Doch erfreulicherweise lässt sich das süße Früchtchen in unterschiedlicher Form in Gläser und Flaschen füllen, sodass dem Genuss zu jeder Jahreszeit nichts im Wege steht.
In süßer Form sei ganz voran die beliebte Marmelade, das Kompott und der Marillenröster genannt. Aber auch Saft, Eiscreme und Fruchtpüree lässt sich zu vielen Speisen ideal kombinieren. Auf die Naschkatzen warten Fruchtgummi-Herzen und Schokoladefüllungen. Wer es lieber pikant mag, dem sind fruchtige Chutneys, Senf, Essig oder geröstete Marillenkerne ans Herz gelegt.
Und zu guter Letzt: ein Glas vom Likör - die "b´soffene" Marille  - oder vom Edelbrand.
Ein umfangreiches Marillen-Sortiment findet man im Marillenhof Aufreiter und im Marillenhof Kausl.

Wussten Sie?

Die Wachauer Marille ist eine europaweit bekannte und anerkannte Spezialität, eines der wenigen österreichischen Produkte, das innerhalb der EU als eigene Marke geschützt ist. Wer Marillen aus verschiedenen Herkunftsregionen probiert, wird die Besonderheiten der Wachauer Marille sofort erkennen: Sie sieht hübsch prall aus und hat ein sehr feines Aroma, das vor allem bei der Verarbeitung zu Marmeladen, Edelbränden oder Likören zutage tritt. In der Dessertküche nimmt die Marille einen wichtigen Platz ein: man denke nur an Marillenknödel oder Marillenstrudel.

Seit 1996 ist der Name „Wachauer Marille g.U.“ eine innerhalb der EU geschützte Ursprungsbezeichnung.

„Die unverwechselbare Qualität der Wachauer Marille g.U. ist das Ergebnis des Zusammenspiels von Klima, Boden und Jahrhunderte langer Kultivierung. Die Koexistenz verschiedener Klimate (Pannonisches Becken und Waldviertel, Nähe zur Donau – der sogenannte Aromagürtel), zusammen mit den großen Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht, speziell in der Reifephase, hat einen direkten Einfluss auf Geschmack, Aroma und Gehalt der Frucht. Zusätzliche Bedeutung hat der Marillenanbau in der Wachau im Tourismus durch die charakteristische Blüte der Marillenbäume.“
(Zitat aus dem EU-Dokument)

Seit 2003 kümmert sich der Verein Original Wachauer Marille um die Erhaltung und Vermarktung dieser für die Wachau so typischen Frucht. Das Siegel des Vereins dürfen nur Betriebe führen, die sich verpflichten, die seit mehr als 100 Jahren in der Wachau üblichen Sorten von besonderer Qualität zu produzieren.

Alles Marille Krems

Vom 2. bis 11. Juli, täglich ab 10.00 Uhr, wird in der Kremser Altstadt die Marille gefeiert. Die gesamte Landstraße vom Steinertor bis zum Simandlbrunnen wird dabei zur Marillenmeile, wo es Volkstanz, Kunsthandwerk und Schmankerl rund um die Marille gibt.

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Best of Wachau

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Weitere Informationen zur Wachauer Marille unter www.wachauermarille.at .