Weinherbst an der Donau

In den prächtigsten Farben zeigen sich die Weinregionen an der niederösterreichischen Donau in den Herbstmonaten und verleiten zu Spaziergängen und Wanderungen durch Weinberge, wie etwa am Welterbesteig in der Wachau, am Weitwanderweg Kremstal-Donau oder entlang der VIA.CARNUNTUM.

So vielfältig wie diese Farbpalette gestaltet sich auch der Weinherbst an der Donau in Niederösterreich. Hier erlebt man Brauchtum rund um den Wein - authentisch und mit Bodenhaftung. Hier lernt man die Winzer und ihre Zugänge zum Wein vor Ort kennen - traditionell und innovativ.

Zahlreiche Feste - ob kulinarisch oder kulturell, musikalisch oder literarisch - laden ein, den neuen Jahrgang bis weit in den November zu feiern.

Kellermeister Heinz Frischengruber bei der Arbeit im Weingarten

Jetzt wird´s bunt im Weinbaugebiet Wachau

Atemberaubend. Pittoresk. Einzigartig. Diese Begriffe verwenden viele, um die Wachau zu beschreiben. Jetzt kommt ein neuer dazu: bunt! Denn die Region setzt auf Artenvielfalt und Nachhaltigkeit. Ein wesentlicher Treiber dieser Entwicklung ist die Domäne Wachau. Wir werfen mit Kellermeister Heinz Frischengruber einen exklusiven Blick ins größte Weingut der Wachau. Es gibt viel Neues!

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Die schönsten Weinherbst-Termine

Wir bitten um Geduld

Die einzigartige Flusslandschaft, die typischen Terrassenweingärten und die feinfruchtigen Rieslinge und Grünen Veltliner machen das Weltkulturerbe Wachau zu einem Juwel und zum wohl bedeutendsten österreichischen Weinbaugebiet.

Auf den charakteristischen Verwitterungsböden und den schon vor Jahrhunderten angelegten Weinbauterrassen gedeihen die Trauben besonders gut. Die kühlen Winde aus dem Hochland des Waldviertels verleihen den Wachauer Weinen im Zusammenspiel mit der temperaturregulierenden Wirkung der Donau große Würze und Eleganz, die pannonischen Ströme aus dem Osten geben den „Wachauern“ Kraft und Fülle. In aller Welt bekannt ist natürlich der Riesling, aber auch Grüner Veltliner, Neuburger und Gelber Muskateller werden von Kennern hoch geschätzt.

Vinophile Angebote

Was ist ein Heuriger?

Heurigen sind typisch für die Weinregionen in Niederösterreich. Hier trinken Besucher Eigenbauweine und genießen urige Schmankerl. Ein richtiger Heuriger hat nur zu bestimmten Zeiten geöffnet oder "ausgesteckt", wie es hierzulande heißt.

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WUSSTEN SIE...?

Als „STURM“ wird in Österreich der leicht süßlich bis rau schmeckende, noch gärende Most auf dem Weg zur Weinwerdung bezeichnet; in Deutschland „Federweißer“ genannt.

Wenn der Wein noch kein Wein ist, aber auch kein Most und Sturm mehr, dann wird er “STAUBIGER” genannt. Der Name rührt vom optischen Eindruck her, weil der Staubige ja noch unfiltriert ist. Traditionell trinkt man ihn zum Martinigansl.

Am 11. November, dem Festtag des Hl. Martin, wird der Jungwein des aktuellen Jahrgangs (also 2021) als “HEURIGER“ tituliert und darf so exakt ein Jahr lang bezeichnet werden. Übrigens darf man beim Anstoßen mit dem Heurigen “Prost“ sagen, beim Sturm und Staubigen ist „Mahlzeit“ die korrekte Ansprache.

Impressionen vom Weinherbst in der Region