Sie wäre 2026 100 Jahre alt geworden und war in den 1950 und 60ern ein international gefeierter Filmstar: Maria Schell.
Mit O.W. Fischer und Dieter Borsche bildete sie die deutschen „Traumpaare des Films“. Als „Seelchen“ bezeichnet, die in Filmen „so schön weinen konnte“ prägte sie melancholische, aber auch handfeste Frauenrollen.
Neben dem Erfolg litt sie jedoch unter dem Konkurrenzkampf der insgesamt vier Schell Geschwister, unter dem Älterwerden und unglücklichen Beziehungen mit der Endstation Depression. Das gipfelte in einem missglückten Selbstmordversuch.
Auf ihrer Kärntner Alm starb Maria Schell vergessen und dement im Jahr 2005.
Die Revue erzählt nicht nur von den Lebensstationen der Schauspielerin, sondern auch vom Vergehen, dem Nicht-wahr-genommen-werden von Frauen ab einem gewissen Alter und das Verschwinden.
Auf der Bühne spielen, singen und tanzen wie gewohnt: Manuela Seidl, langjährige Intendantin des Theaters Forum Schwechat sowie Gudrun Liemberger (Gu Gabriel), die sich als Sängerin einen Namen gemacht hat, live begleitet am Klavier von Gabor Rivo, der erst jüngst große Erfolge als musikalischer Leiter von „Cagliostro- Johann Strauss im Zirkuszelt“ feierte.