Der Autor und Fotograf Sepp Mann wird in einer Diashow über seine sechs Touren mit Expeditionscharakter zum mächtigsten Strom unserer Erde, der von mehr als tausend Zubringerflüssen aus neun südamerikanischen Ländern gespeist wird, berichten - von der Quelle auf 5200 Metern Seehöhe in den Anden in Peru bis zu seiner Mündung in den Atlantik an der brasilianischen Küste.
Über unbefestigte Straßen ging es ins dampfende Amazonasbecken. Auf einem Boot schipperte der Abenteurer, der in Bruck schon einige beachtenswerte Diashows präsentieren konnte, durch die schlammigen Fluten und betrat ein riesiges, üppiges Treibhaus. Auf Dschungelpfaden konnte er exotische Tiere wie Jaguar, Tapir, Kaimane, Faultiere, Papageien und rosafarbene Flussdelphine beobachten. In diesem riesigen Labyrinth aus Flüssen und Wäldern traf Mann auf Coca-Bauern, Paranuss-Pflücker und illegale Goldwäscher. Mit einer Sondergenehmigung konnte er das Schutzgebiet der Xingu-Indianer betreten.
Überall in Amazonien stehen jedoch weite Areale des Tropenwaldes in Flammen, versinken in Stauseen der Kraftwerke, fallen den Motorsägen zum Opfer. Holzfäller, Wilderer, Goldwäscher, Erzschürfer, Drogenschmuggler, Sojabauern, Rinderzüchter sind die Eindringlinge. Rund 20 Prozent des ursprünglichen Regenwaldes wurden nach Angaben des WWF bereits zerstört.
Das Publikum darf atemberaubende Bilder und persönliche Erzählungen, die aber auch eindringlich vermitteln, wie notwendig der Schutz des Ökosystems Regenwald mit einer schier unglaublichen Artenvielfalt ist, erwarten.