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Chris Thile (Solo) | Musik von J. S. Bach und eigene Songs Festival Imago Dei 2026 | 14. März

  • Festival Imago Dei 2026

Veranstaltungsort

Klangraum Krems Minoritenkirche ,
Minoritenplatz 4,
3500 Stein an der Donau

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Telefon: +43 2732 908033
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Website

  • Festival Imago Dei 2026
Sein erstes Album brachte er 1994 heraus. Er war 13, ein Wunderknabe mit der Mandoline, ein junger Star des Bluegrass. Diese Spielart der Country- & Western-Musik ist aber nur eines von vielen Genres, in denen der in Oceanside, Kalifornien, geborene Chris Thile Maßstäbe setzte.
2006 gründete er die Band Punch Brothers, mit der er, „gleichermaßen vom Verstand wie vom Herzen inspiriert“, nicht nur den Bluegrass „auf die nächste Evolutionsstufe hob“, wie die Washington Post schwärmte.
In den USA wurde er vollends zur landesweiten Berühmtheit, als er vier Jahre lang die Radiosendung „Live From Here“ (ehemals der legendäre „Prairie Home Companion“) präsentierte, in der Musiker:innen wie Paul Simon ihre neuen Songs vorstellten. Vor allem eigene Songs mit fantasievollen, literarisch anspruchsvollen Lyrics, aber auch außergewöhnliche Coverversionen von Bach bis Nirvana und Radiohead zeichnen Thile als Bandleader und Solisten aus.

Festival

Weitere Details

Eintrittspreis
€ 40 / € 35
Vom Wetter abhängig?
als Schlechtwetterprogramm geeignet
Wichtigste Zielgruppen
Gruppen, Senioren, Erwachsene, Jugendliche

Termine & Beginnzeiten

14. März 2026
18:00 Uhr

Festival Imago Dei 2026 13. März bis 6. April

Festival Imago Dei 2026

Die Kraft der Poesie inspiriert Imago Dei 2026. Sie wird in den Tangotexten des Duos Piano Canción aus Argentinien spürbar und leuchtet aus dem Karfreitags-Programm des korsischen Ensembles A Filetta. Berührende mittelalterliche Grabsprüche aus Bosnien prägen das Programm „Heretical Angels“. Ein Essay über die Melancholie aus dem England der Renaissance begleitet „Lachrimae“ von John Dowland, interpretiert vom verzaubernden Klang des Blockflötenquintetts Element of Prime. Das Ensemble ist auch bei unserem Kinderkonzert im Einsatz. Das mitreißende Solo-Programm der Koto-Spielerin Karin Nakagawa wird durch Worte aus dem Japan des 13. Jahrhunderts ergänzt. Ingeborg Bachmann, deren Geburtstag sich 2026 zum 100. Mal jährt, wird im Laufe des Festivals mehrmals zu Wort kommen. So liegt eine ihrer Geschichten an der Basis der Uraufführung von „Frühling. Leeres Land.“, einem musikalischen Szenario in außergewöhnlicher Besetzung. Bachmanns Text „Ein Blatt für Mozart“ wird zur Gran Partita, der abendfüllenden Serenade zum Festivalabschluss, zu hören sein. Auf den Film „Amadeus“ folgt Mozart live, gespielt vom L’Orfeo Bläserensemble mit 13 Instrumenten. Nur Mandoline und Stimme genügen hingegen dem gefeierten Singer-Songwriter Chris Thile, um unvergleichliche Lyrics und Sounds zu entfalten. In Lesungen und Konzerteinführungen sind die Schauspieler:innen Dörte Lyssewski, Markus Meyer sowie Studierende der Musik und Privatuniversität der Stadt Wien, weiters der Diplomat Valentin Inzko und der Musiker Ernst Molden zu Gast. Zur Eröffnung wird der Klangraum auch zum Lichtraum. Bei der Uraufführung von „apsu“ gesellt sich die Videokunst von Lillevan als vierte Stimme zum Trio Brot & Sterne. An diesem ersten Abend von Imago Dei erklingt auch eine weitere große dichterische Stimme Österreichs: Julian Schutting verfasst für Imago Die einen neuen Text zu den Themen Wasser und Vergänglichkeit.

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