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Granittrail 3. Teiletappe: Gutenbrunn - Ybbs/Donau

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  • Granittrail
    Granittrail
    Foto: Waldviertel Tourismus, Erwin Haiden

Für dich ausgewählte alternative Vorschläge
    Routenverlauf:  Gutenbrunn – Yspertal – Altenmarkt – Persenbeug - Ybbs/Donau
    leicht
    Strecke 34,5 km
    3:26 h
    465 hm
    1.101 hm
    939 hm
    215 hm

    Im Rahmen der Alpentour Niederösterreich führt der Granittrail auf einer Länge von 157 Kilometern und rund 3.000 Höhenmeter in 3 Etappen vom Waldviertel zur Donau, und zwar von der tschechischen Grenze von Gmünd über Groß Gerungs, Bärnkopf, Gutenbrunn und Altenmarkt nach Persenbeug und Ybbs/Donau.

    Es gibt Personen, die die gesamte Tour an EINEM Tag absolvieren – als Training für einen Rad-Marathon etwa. Für Radler-Normalverbraucher ist der Granittrail auf einen Schlag nicht zu schaffen, bestenfalls in zwei Teilen, am besten jedoch gemütlich in drei Etappen mit Übernachtung in genannten wirklich empfehlenswerten Unterkünften.

    Autorentipp

    Machen Sie Halt bei der Ysperklamm und wandern Sie entlang der Ysper, vorbei an mächtigen Granitformationen und imposanten Wasserfällen. Im oberen Teil des leichten Abstiegsweges beschenkt Sie ein Aussichtspunkt mit einem herrlichen Blick ins Yspertal.

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    Autor
    Destination Waldviertel
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    Schwierigkeit
    leicht
    Gesamtschwierigkeit
    leicht

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Erlebnis
    Höchster Punkt
    939 m
    Tiefster Punkt
    215 m
    Beste Jahreszeit
    Jan
    Feb
    Mär
    Apr
    Mai
    Jun
    Jul
    Aug
    Sep
    Okt
    Nov
    Dez

    Wegearten

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    Sicherheitshinweise

    Vergewissere dich bei Wahl deiner Route, ob sie deiner Kondition entspricht. Prüfe, ob die Gastronomiebetriebe, die du unterwegs besuchen willst, geöffnet haben. Packe dein aufgeladenes Mobiltelefon und Kartenmaterial in deinen Rucksack.

    Weitere Infos und Links

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    Waldviertel Tourismus
    Letzte Aktualisierung: 21.10.2025

    Waldviertel Tourismus
    3910 Zwettl, Sparkassenplatz 1/2/2
    (T) +43 2822 54109
    (E) info@waldviertel.at
    (I) www.waldviertel.at

    Wegbeschreibung

    Wir beginnen die letzte Etappe in Gutenbrunn mit einem Waldstück, bis sich jener Ausblick öffnet, für den diese Etappe mit dem goldenen Landschaftspreis ausgezeichnet werden sollte: Vor uns breitet sich weit, weit bis an die Donau hinunter das Yspertal aus. Sicher eines der schönsten und anmutigsten Winkel des Landes. Wir bleiben lange stehen, staunen, wie dieser Taltrog anmutig zwischen dem Ostrong-Gebirge (Großer Peilstein) und der Burgsteinmauer hin und her schwingt. Alles scheint nahtlos ineinander zu verfließen, zu verschwimmen: die Wälder in die Felder, das alles beherrschende Grün in das Blau des Himmels, das Rauschen der Ysper in das Rauschen der Wiesen. Sanft und unbeherrscht, kraftvoll und wieder ganz zahm schlängelt sich der Fluss am Weg zur Donau kristallklar durch's südwestliche Waldviertel und gibt einem der reizvollsten Flecken Erde seinen Namen. Wie aufmerksame Wächter umringen fünf Eintausender das Yspertal: Der Große Peilstein, Kaiserstein, Burgstein, Schöberlberg und der Hochwaad schützen das kleine Paradies vor Massentourismus, Verkehr und Industrie. Man merkt auf den ersten Blick, dieser Landstrich soll den Sanften vorbehalten sein – den Erholungssuchenden, den Wanderern, den Radlern, die hier ihr grünes Paradies finden. Weil hier das Waldviertel sanft ins Donautal abfällt, nennt man hiesige Region auch "Donauwaldviertel". Der Blick von unserer Aussichtsterrasse auf die Voralpen bis hinein zu den Gesäusebergen ist, wenigstens an klaren Tagen, überwältigend. Dominant aber stets König Ötscher und der Torwächter Peilstein.

    Wir radeln nun nicht mehr, wir schaukeln, pendeln, schwingen durch das Tal. Aber nicht zu schnell, noch steht uns ein rassiger Downhill oder besser: eine "Downwies'n" bevor – und das ordentlich. Eine Abfahrt genau richtig für Verrückte, die sich fallen lassen, als gäbe es weder Boden unter den Füßen noch die Schwerkraft. Meine vorsichtigen Bremsen hingegen rauchen und glühen, schließlich will ich am Ziel alle meine Knochen beinander haben. Dann stehen wir mitten im Yspertal, um uns herum nur Landschaft, gepflegte Felder und Dörfer, Häuser, Gärten, selbst die Menschen erscheinen gepflegter als anderswo. Und gemächlicher. Man scheint hier diesen Platz zu lieben, in ihn hineinzuleben, nicht aus ihm heraus wie anderswo; so lässt man sich anstecken von der Sanftmut der Natur, lässt sich von ihr tragen und wiegen, da gibt's kein Laufen, keine Hast, selbst die BMWs der Wochenendhäusler fahren Traktorgeschwindigkeit. Was das Yspertal alles kann, will man uns auch zeigen! Immer wieder nämlich zweigt der Weg irgendwohin ab, anstatt auf der gemütlichen Landstraße zu verbleiben. Nicht von ungefähr beschleicht uns das Gefühl, dass man uns etwas umständlich kreuz und quer und quer und krumm und auffi und owi lenkt, damit wir ja alles sehen, was das Paradies alles zu bieten hat. Einerlei, so lernen wir aus allen Blickwinkeln eben Pisching, Parming und wie die Dörfer alle heißen, kennen, und auch der Teiche werden wir ansichtig, auch hübsch, und der netten Feldpassagen, Gehöfte, Kircherln und Aussichtspunkte – alles hübsch, hübsch, hübsch. Eigentlich haben sie ja nicht Unrecht, die Routensetzer, das Yspertal verdient Anerkennung, ja Huldigung! Bei mir hat die Führung jedenfalls den Funken überspringen lassen und den Wunsch keimen, hier einmal zu urlauben. Für die Besichtigung dieses Prunkstücks, nämlich der Ysperklamm, bleibt heute keine Zeit, aber ich komme ja wieder ...

    In Altenmarkt, dem Ausgangstor des schönen Tals verlassen wir das Paradies wieder. Hier kann man sich entscheiden zwischen der Landstraße, die zuerst bergan, dann aber erholsam bergab zum Ufer der Donau führt, oder aber man wählt einen letzten anstrengenden Bergtrail durch den Südausläufer des Ostrong. Wir nehmen die Straße über Persenbeug, überqueren die Donau bis zu unserem Ziel in Ybbs/Donau. Hier befahren wir noch einen kurzen Abschnitt der Südroute des Donau-Radweges und enden unsere Tour mit einem passenden Besuch im Fahrradmuseum Ybbs. Und dann ist es geschafft! 157 Kilometer Waldviertel liegen hinter uns. Das Resümee ist eindeutig: Diese Art von Wellenreiten birgt Suchtgefahr, Sucht nach mehr Radfahren, Sucht nach mehr Waldviertel. Schließlich gibt es ja noch einige Rundtouren um andere schöne Winkel, die es hierzulande zu erkunden gilt!

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    Schloss Persenbeug
    Schleuse Persenbeug
    Pfarre Persenbeug
    Donaubrücke Persenbeug
    Donaubrücke Persenbeug
    Marktgemeinde Persenbeug-Gottsdorf
    Fahrradmuseum
    Ybbs an der Donau
    Truckerhaus
    Heimatmuseum Yspertal
    Stadtpfarrkirche St. Laurenz
    Heimatmuseum Persenbeug-Gottsdorf
    HLUW Yspertal

    Öffentliche Verkehrsmittel

    Abfahrt: Westbahn, Bahnhof Ybbs

    Die Bahnverbindung nach Gmünd bzw. von Persenbeug nach Hause stellt kein Problem dar. Entscheidet man sich für zwei Etappen, birgt dies eine logistische Herausforderung, da sowohl Groß Gerungs als auch Bärnkopf/Gutenbrunn nur sehr schwer mit Öffis ansteuerbar sind.

    Anfahrt

    von Wien/Krems: A1 bis Melk, B216 über Pöggstall bis Martinsberg, Landstraße bis Gutenbrunn bzw. Bärnkopf

    Parken

    bei den MTB-Gastgebern Gasthof zum Kirchenwirt (Bärnkopf), Marschall Stuben (Gutenbrunn) und Bikerpension Restaurant Seewolf (Gutenbrunn/Edlesberg)

    Koordinaten

    DD
    48.365420, 15.118602
    GMS
    48°21'55.5"N 15°07'07.0"E
    UTM
    33U 508784 5356923
    w3w 
    ///aromen.schau.larve
    Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

    Kartenempfehlungen des Autors

    Mountainbikekarte Waldviertel erhältlich unter https://www.waldviertel.at/prospekte-mountainbike-karte-waldviertel  

    Ausrüstung

    Wir empfehlen einen Radhelm zu tragen. Tragen Sie passende Kleidung und festes Schuhwerk. Denken Sie an Regen- und Sonnenschutz. Nehmen Sie außerdem ausreichend zu trinken mit.

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     Diese Vorschläge wurden automatisch erstellt.
    Schwierigkeit
    leicht
    Gesamtschwierigkeit
    leicht

    Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

    Strecke
    34,5 km
    Dauer
    3:26 h
    Aufstieg
    465 hm
    Abstieg
    1.101 hm
    Höchster Punkt
    939 m
    Tiefster Punkt
    215 m
    Von A nach B

    Statistiken

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