• ©© Donau Niederösterreich/Paul Elser

Wachauer Marille

©© Donau Niederösterreich / Barbara Elser

Das Markenzeichen der Wachau

Jahrhundertelang bildete die Donau eine natürliche Verbindung zwischen Kulturen, deren Schätze tiefe Wurzeln schlugen. Eine dieser Kostbarkeiten ist die Wachauer Marille, die nicht nur wegen ihres feinen Aromas, sondern auch aufgrund ihrer Geschichte als Symbol für die Region steht. Die Sorte prangt nicht nur auf Marmeladen, sondern auch im Glas als Likör oder Schnaps und zieht Feinschmecker aus aller Welt in die Wachau. In der Dessertküche nimmt die Marille einen wichtigen Platz ein: man denke nur an Marillenknödel oder Marillenstrudel.

Die Wachauer Marille ist eine europaweit bekannte und anerkannte Spezialität, eines der wenigen österreichischen Produkte, das innerhalb der EU als eigene Marke geschützt ist. Wer Marillen aus verschiedenen Herkunftsregionen probiert, wird die Besonderheiten der Wachauer Marille sofort erkennen.

Von der Blüte bis zur Ernte

In der Wachau dreht sich alles um die berühmte Marille. Sie prägt die Landschaft, den Geschmack und das Lebensgefühl der Region und macht jeden Besuch zu einem geschmacklichen Erlebnis.

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    orig. Wachauer Marillenbauern
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    Anzahl der Marillenbäume
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    Durchschnittliche Erntemenge in Tonnen

„Die unverwechselbare Qualität der Wachauer Marille g.U. ist das Ergebnis des Zusammenspiels von Klima, Boden und Jahrhunderte langer Kultivierung. Die Koexistenz verschiedener Klimate (Pannonisches Becken und Waldviertel, Nähe zur Donau – der sogenannte Aromagürtel), zusammen mit den großen Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht, speziell in der Reifephase, hat einen direkten Einfluss auf Geschmack, Aroma und Gehalt der Frucht. Zusätzliche Bedeutung hat der Marillenanbau in der Wachau im Tourismus durch die charakteristische Blüte der Marillenbäume.“
(Zitat aus dem EU-Dokument)

Die „Wiege“ der Marille liegt in China. Dort kultivierte man die Frucht bereits vor 4.000 Jahren. Alexander der Große brachte die Marille nach Griechenland und Italien. Ausgehend vom römischen Reich gelangte sie auch in die Wachau, wo sie seit rund 2.000 Jahren angebaut wird. Die Marille gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Ihr lateinischer Name lautet Prunus armeniaca.

Früher diente die Wachauer Marille der Eigenversorgung. Erst im 19. Jahrhundert begann man, sie kommerziell zu verwerten. Die Einnahmequelle Wein war zu jener Zeit gerade durch den Reblaus-Befall gefährdet. Obstbau-Fachleute und Baumschulen entwickelten aus einem vielfältigen Sortengemisch die Klosterneuburger Marille, die auch heute noch dominante Sorte.

Seit 2003 kümmert sich der Verein Original Wachauer Marille um die Erhaltung und Vermarktung dieser für die Wachau so typischen Frucht. Das Siegel des Vereins dürfen nur Betriebe führen, die sich verpflichten, die seit mehr als 100 Jahren in der Wachau üblichen Sorten von besonderer Qualität zu produzieren.

Der Name „Wachauer Marille g.U.“ ist eine innerhalb der EU geschützte Ursprungsbezeichnung.

Marille erwandern

Durch die Marillen- und Weingärten wandern, schauen und genießen. Besonders eindrucksvoll, wenn es auch noch Wissenswertes und Interessantes über das süße Früchtchen zu erfahren gibt. 

  • ©Donau NÖ Tourismus/JS
    • Schwierigkeitleicht
    • Distanz7,42 km
    • Dauer2:00 h

    Marillen-Erlebnisweg Krems-Angern

    Wandertour ausgehend von Weinhof Aufreiter, Dorfstraße 34, 3506 Krems-Angern oder Lillis Marillengarten in Paudorf
  • ©Donau NÖ Tourismus/Andreas Hofer
    • Distanz4,90 km
    • Dauer1:15 h

    Marillenmeile Ost - Etappe 1

    Wandertour ausgehend von Rossatz, Mettenerplatz
  • ©Donau NÖ Tourismus/Andreas Hofer
    • Distanz4,37 km
    • Dauer1:15 h

    Marillenmeile Ost - Etappe 2

    Wandertour ausgehend von Rossatz, Mettenerplatz
  • ©Donau NÖ Tourismus/Andreas Hofer
    • Distanz3,17 km
    • Dauer0:45 h

    Marillenmeile Ost - Etappe 3

    Wandertour ausgehend von Rührsdorf
  • ©Donau NÖ Tourismus/Andreas Hofer
    • Distanz4,34 km
    • Dauer1:05 h

    Marillenmeile West - Etappe 1

    Wandertour ausgehend von Oberarnsdorf
  • ©Donau NÖ Tourismus/Andreas Hofer
    • Distanz2,37 km
    • Dauer0:35 h

    Marillenmeile West - Etappe 2

    Wandertour ausgehend von Oberarnsdorf Infostelle
  • ©Donau NÖ Tourismus/JS
    • Distanz2,69 km
    • Dauer0:45 h

    Marillenmeile West - Etappe 3

    Wandertour ausgehend von Oberarnsdorf
  • ©Donau NÖ Tourismus/JS
    • Distanz6,02 km
    • Dauer1:50 h

    Marillenmeile West - Etappe 4

    Wandertour ausgehend von Mitterarnsdorf