Dörfer ohne Rauchfang werden sie genannt: die Kellergassen. Weinkeller für Weinkeller schmiegen sich hier aneinander, ruhig und beschaulich geht es in den Gassen normalerweise zu. Außer es findet ein Kellergassenfest statt, dann füllt sich alles mit Leben.
Viele Winzerinnen, Winzer und Vereine öffnen dann ihre Kellertüren. Serviert wird Selbstgemachtes. Zum Beispiel Feuerflecken, das sind frisch gebackene Brotfladen, die mit Schmalz und Knoblauch oder Rahm gefüllt werden. Unbedingt probieren! Klassische Heurigengerichte gibt es genauso wie sommerliche Salate und hausgemachte Mehlspeisen. Dazu passen sie bestens: die Weine der Winzerinnen und Winzer aus der Region.
Das alles genießt man drinnen und draußen – besonders stimmungsvoll sind die Abendstunden, wenn die Lichterketten die Gassen in sanftes Licht tauchen. Dann gibt’s auch immer wieder Konzerte und andere Live-Acts.