Wachauer Safran

Ein kostbarer Faden der Geschichte

Der Anbau von Safran in der Wachau hat eine lange Geschichte. Bereits seit dem Mittelalter ist die Region für ihren hochwertigen Safran bekannt. Nach einer fast 100-jährigen Pause wurde der Anbau dieser besonderen Krokusblüten in bestimmten Lagen der Wachau wiederbelebt. Der handgepflückte Safran verleiht zahlreichen Gerichten eine unverwechselbare Note und ist ein Paradebeispiel für das reiche Erbe der Wachau.

©Barbara Elser

Safran-Anbau in der Wachau

Der schon seit der Zeit um 1200 belegte und bis ins 19. Jahrhundert verbreitete Safrananbau in Niederösterreich wurde vor einigen Jahren wieder reaktiviert. Safranbauer Bernhard Kaar pflanzt seit einigen Jahren wieder Safran in bestimmten Lagen der Wachau. In der Wachauer Safranmanufaktur im historischen k.u.k. Bahnhofsgebäude von Dürnstein dreht sich alles um die verloren gegangene habsburger Safrankultur.

Das Klima ist ideal und die geernteten Safrankrokusfäden haben eine hohe Qualität und gelten als besonders aromatisch. Den Wachauer Safran kann man verarbeitet in verschiedenen hochwertigen Produkten wie Safranhonig, Safranessig oder Wachauer Safran-Rotwein-Schokolade genießen. Schön ist es auch die Safranblüte im Oktober/November im Schaugarten in Dürnstein zu erleben. Wer Wachauer Safran im eigenen Garten anpflanzen will, der kann sich ein Starterpaket besorgen. Pflanzzeit ist im Sommer.