Welterbe-Spot Weinbergschnecke

Domaene Wachau Kellerschloessel
©Monika Loeff

Der Schlüssel zum Schlössl

Lauschige Ruhe und Sammlung vermittelt der Picknickplatz „Wachauer Weinblick“. An ein Schneckenhaus erinnert seine künstlerische Gestaltung. Weltoffen hingegen stimmt der Blick hinaus zur Donau: Ein steter Strom der Geschichte und des Handels mitten durch Europa. Die Lebensader der Wachau. Und ab 1829 auch eine zentrale logistische wie touristische Route: Mit der Donaudampfschifffahrtsgesellschaft (DDSG) verkehrte hier die damals größte Binnenreederei der Welt.

Neben den Wellen ist es natürlich der Wein, der die Wachau zum Weltkulturerbe geadelt hat. So wie die Rieden der „Domäne Wachau“ rund um diesen Platz. Sie zählt heute zu den renommiertesten Weingütern Österreichs. Auf Terrassen und Kleinstparzellen wie diesen haben viele Generationen von Winzerfamilien den Wohlstand der Wachau erarbeitet. Wie erfolgreich, das ist hier mit freiem Auge zu sehen: Das barocke Kellerschlössl geht auf die Dürnsteiner Chorherren zurück, die vor den Toren der Stadt Weinkeller besaßen. Die Entwürfe dazu hat Barockmeister Jakob Prandtauer persönlich angefertigt. Und dem seinerzeitigen Bundeskanzler Leopold Figl soll das Kellerschlössl für den Staatsvertrag wertvolle Verhandlungs-Dienste erwiesen haben: Er hatte den Schlüssel zum Schlössl – und zum darunterliegenden Weinkeller.

Hätten Sie das gedacht?

Seit etwa 2008 wird in der Wachau wie schon in historischen Zeiten Safran angebaut. Das Klima ist ideal - den hier geernteten Safrankrokusfäden attestieren Kenner:innen höchste Qualität.

Welterbe-Spot Weinbergschnecke

3601 Dürnstein

Anreiseplanung

Standortkarte

Umgebung erkunden

Ausflugsziele, Hotels, Touren und mehr