Der Grüne Veltliner ist eine natürliche Kreuzung von Traminer und St. Georgen. Die mit Abstand wichtigste Weißweinsorte in Österreich liefert vom leichten, säurebetonten Wein bis zum hochreifen Prädikatswein alle Qualitätsstufen.
Wein in Klosterneuburg? Der hat Tradition – und zwar richtig lange. Bei Ausgrabungen rund um die St.-Martins-Kirche fand man heraus, dass hier schon im 8. Jahrhundert Reben standen. Jahrhunderte lang war der Weinbau in der Stadt die wichtigste Einnahmequelle.
Klosterneuburg, nur rund 12 Kilometer von Wien entfernt, vereint die Schönheit der Alpenhänge des Wienerwaldes mit dem Donautal. Die Gemeinde mit ihren Katastralgemeinden (Weidling, Kierling, Kritzendorf, Höflein, Maria Gugging und Weidlingbach) ist bekannt für ihr weltberühmtes Chorherrenstift, das zugleich das älteste Weingut Österreichs beherbergt und zählt zum Weinbaugebiet Wagram.
Heute verbindet Klosterneuburg das Beste von Natur und Stadt. Zwischen Leopoldsberg und Bisamberg, am Übergang vom Wienerwald zu den Donauauen, liegt die Weinstadt direkt vor den Toren Wiens. Ein Bummel durch die Gassen ist Pflicht, genauso wie ein Besuch von Stift Klosterneuburg. Seit über 900 Jahren wird hier Wein gemacht. Heute bietet das Wein- und Obstgut Stift Klosterneuburg eine ganze Palette an Weinen, Sekten und Säften. In der Vinothek kann man sie zu Ab Hof-Preisen kaufen.
Nur zwölf Kilometer sind es von hier aus bis in die Wiener Innenstadt. Weidling, Kierling, Kritzendorf, Höflein, Maria Gugging und Weidlingbach: Wer durch die verschiedenen, teils urigen Ortsteile wandert, würde das kaum glauben.
In Klosterneuburg wächst nicht nur Wein, sondern auch das Wissen um ihn herum. Hier befindet sich die HBLA – Höhere Bundeslehranstalt und Bundesamt für Wein- und Obstbau. Da werden nicht nur die Winzerinnen und Winzer der Zukunft ausgebildet, hier forscht man auch an neuen Rebsorten.
Ein typischer Heuriger ist weit mehr als nur ein Ort, an dem Wein ausgeschenkt wird – er ist Ausdruck gelebter Tradition und regionaler Geselligkeit. In den gemütlichen Stuben, Innenhöfen oder Gärten servieren Winzerinnen und Winzer ihre eigenen Weine, begleitet von regionalen Köstlichkeiten wie Aufstrichen, Käse, Schinken oder warmen Speisen.
Der Heurige ist ein Treffpunkt für Einheimische und Gäste, für Genießer und Wanderer, die die unverfälschte Atmosphäre erleben möchten. Wenn draußen der traditionelle Buschen aus Föhrenzweigen hängt und das Schild „Ausg’steckt is“ prangt, weiß man: Jetzt ist geöffnet – Zeit, einzukehren, zu kosten und zu genießen.