• ©© Donau Niederösterreich/Barbara Elser

Weinbaugebiet Wachau

Schon gehört, oder?

Die einzigartige Flusslandschaft, die typischen Terrassenweingärten mit 155 Haupt- und Subrieden und die feinfruchtigen Rieslinge und Grünen Veltliner machen das Welterbe Wachau zu einem der prominentesten Weinbaugebiete des Landes. Steinfeder, Federspiel, Smaragd: Diese Begriffe kennt fast die ganze Welt. Damit werden die drei verschiedenen Wachauer Weinstile beschrieben. Von leicht und duftig bis höchst komplex – allen voran Grüner Veltliner und Riesling.

Drei Charaktere, ein Ursprung – Weinvielfalt der Wachau

Jede Stufe steht für einen besonderen Stil, geprägt vom Zusammenspiel aus Klima, Boden und sorgfältiger Handarbeit im Weingarten.

Die Steinfeder: Fruchtiger Charme und ein Alkoholgehalt von max. 11,5% Vol. Der Name kommt vom „Steinfedergras“, das in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Reben wächst und ebenso federleicht und duftig ist wie der namensgleiche Wein.

Die Federspiel-Weine: Ein nuancenreicher und starker Charakter zeichnet die Federspiel-Weine mit einem Alkoholgehalt zwischen 11,5% und 12,5% Vol. aus.

Die Smaragde: Die Königsklasse sind die Smaragde. Diese höchste Kategorie beginnt mit einem natürlichen Alkoholgehalt von 12,5% Vol. und steht heute für das Beste und Wertvollste, was die Wachau zu bieten hat.

Einzigartige Kulisse

Fasst man die Wachau in einem Bild zusammen, dann besteht es aus kilometerlangen Trockensteinterrassen. Sie geben der Wachau ihr typisches Gesicht. Zwischen Spitz an der Donau im Westen und Unterloiben im Osten prägen sie die steilen Hänge, die von den Winzerinnen und Winzern besonders viel Handarbeit fordern. Eine Kulisse, die es kein zweites Mal gibt.

Wer die Wachau zu Fuß erkunden will, spaziert am Welterbesteig Wachau. Dieser führt auf 180 Kilometern in mehreren Etappen durch das gesamte Gebiet – durch die Weinrieden und mittelalterlichen Dörfer, vorbei an Weingütern von Weltruf, Haubenlokalen und Heurigen.

©© Donau Niederösterreich / Barbara Elser

Typisch Wachau

Die Rebsorten

Fakten:

  • 0
    Hektar Rebfläche
  • 0
    Millionen m² sichtbare Trockensteinmauern
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    Prozent Terrassenweingärten
  • 0
    Prozent Gefälle/Hangneigung
©Barbara Elser

Mit der Rollfähre von Ufer zu Ufer

In keinem anderen Weinbaugebiet ist die Donau so präsent. Das rechte und linke Ufer werden auch durch zwei Rollfähren verbunden – und zwar in Spitz an der Donau und in Weißenkirchen. Die Überfahrt ist echt etwas Besonderes!

Am rechten Donauufer geht es etwas ruhiger zu. Hier finden sich nicht nur besonders viele Heurigen, sondern auch junge Weingüter, die auf biologische Bewirtschaftung setzen. Viel zu entdecken! Genauso wie im Spitzer Graben, dem kühlsten Teil des Weinbaugebiets.
 

Quer durch die Wachau verkosten: Domäne Wachau

Wer sich einen Überblick verschaffen will, fährt zur Domäne Wachau nach Dürnstein. Hier kann man Weine aus allen Teilen der Wachau verkosten oder eine Führung durch den Weinkeller und das barocke Kellerschlössel buchen.

Das Highlight zum Auftakt der Saison ist der Wachauer Weinfrühling der Vinea Wachau. Da öffnen die meisten Winzerhöfe ihre Tore, um gemeinsam den neuen Jahrgang zu verkosten. 
 

©© Donau Niederösterreich/Pamela Schmatz

Handwerk, Terroir und Präzision bilden das Fundament der Domäne Wachau unter der Leitung von Roman Horvath MW und Heinz Frischengruber. Der Respekt vor Natur und Boden dominiert die Arbeit der Weinhauer:innen in den Wachauer Steillagen. Die Domäne Wachau ist das bedeutendste Weingut Österreichs mit biologisch bewirtschafteten Weingärten. Kleinstrukturiert und weitgehend von Hand bearbeiten Weinhauer durchschnittlich weniger als zwei Hektar. Die Weine aus großen Rieden wie Achleiten, Brandstatt und Kellerberg spiegeln ihre einzigartige Herkunft wider und stehen für einen unverkennbaren puristischen Stil mit Tiefe und Trinkfluss. Eine Genossenschaft neu gedacht.

zur Domäne Wachau

Der Heurige – eine Wachauer Institution

Ein typischer Wachauer Heuriger ist weit mehr als nur ein Ort, an dem Wein ausgeschenkt wird – er ist Ausdruck gelebter Tradition und regionaler Geselligkeit. In den gemütlichen Stuben, Innenhöfen oder Gärten servieren Winzerinnen und Winzer ihre eigenen Weine, begleitet von regionalen Köstlichkeiten wie Aufstrichen, Käse, Schinken oder warmen Speisen.

Der Heurige ist ein Treffpunkt für Einheimische und Gäste, für Genießer und Wanderer, die die unverfälschte Atmosphäre der Wachau erleben möchten. Wenn draußen der traditionelle Buschen aus Föhrenzweigen hängt und das Schild „Ausg’steckt is“ prangt, weiß man: Jetzt ist geöffnet – Zeit, einzukehren, zu kosten und zu genießen.

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