• Draufsicht auf mehrere Personen, die an einem langen Holztisch sitzen; auf dem Tisch stehen Teller, Gläser und kleine Speisen, typisch für einen Heurigen.
    ©© Friendship.is/Ian Ehm

Der Heurige von morgen

Der Morgige

8. November 2026, Nikolaihof Wachau, Mautern, 13:00 bis 19:00 Uhr
Sechs Stationen, Sieben Gastwinzer, Ein Nachmittag im Wandel 

Der Heurige gehört zur Wachau wie die Marille zum Knödel. Seit Generationen ist er Ort der Begegnung, des Genusses und des Austauschs. Mit Der Morgige wird diese Tradition in die Gegenwart übersetzt. Im Nikolaihof Wachau treffen Heurigenbetriebe, Restaurants, Winzer:innen und Produzent:innen aufeinander, um gemeinsam eine Frage zu stellen:

Wie schmeckt der Heurige von morgen?

Die Antwort entsteht an sechs Stationen, durch das Zusammenspiel unterschiedlicher Perspektiven. 

  • Förderlogo

Das Konzept "Der Morgige"

Der Morgige versteht den Heurigen als kulturelles Fundament der Wachau – und zugleich als Ausgangspunkt für Neues. Dafür bilden jeweils ein Heurigenbetrieb und ein Restaurant ein kulinarisches Duo. Gemeinsam entwickeln sie eine Speise, die aus der Tradition heraus entsteht und diese auf ihre eigene Weise weiterdenkt.

Ergänzt werden die Stationen durch ausgewählte Produzent:innen, Winzer:innen aus der Wachau und dem Kamptal sowie Musik und Raumgestaltung, die den Nikolaihof für einen Nachmittag in einen Ort der Begegnung verwandeln.

Der Morgige ist kein klassisches Menü und keine gewöhnliche Weinverkostung.

Was erwartet die Besucher:innen:

  • Aperitif zur Begrüßung
  • 6 eigens entwickelte Heurigen-Gerichte der kulinarischen Duos
  • 1 Wein- oder Antialkoholische Getränkeprobe an jeder Essensstation
  • zusätzliche Verkostungsmöglichkeiten bei Winzer:innen aus Wachau, Kremstal und Kamptal
  • Für den passenden Sound sorgt DJ Pia Fetz aus dem Bregenzerwald. Sie verbindet ihre Leidenschaft für Musik mit ihrer Arbeit als Sommelière im Gasthaus Hirschen – und bringt damit zwei Welten zusammen, die auch beim Morgigen aufeinandertreffen: feines Gespür für Wein und Kulinarik und die richtige Musik für einen genussvollen Nachmittag.

Ticket buchen

Neues probiert man am besten selbst aus! Sichern Sie sich deshalb am besten gleich Ihr Ticket für den Morgigen, für 97 Euro pro Person. 

Der Ort - geschichtsträchtig und im Einklang mit der Natur

Der Nikolaihof in Mautern ist kein gewöhnlicher Ort. Wer durch das historische Tor tritt, begibt sich auf eine Reise der zweitausendjährigen Geschichte: Einst keltischer Kultplatz, später Teil eines römischen Kastells sowie mittelalterlicher Bischofssitz, erzählen die alten Mauern und römischen Relikte im Hofverband von einer tiefen kulturhistorischen Kontinuität. 

Heute wird diese tiefe Verantwortung für den Ort von Familie Saahs visionär weitergetragen. Als eines der ältesten biodynamischen Weingüter Österreichs lebt der Nikolaihof eine kompromisslose Philosophie des Respekts vor der Natur. 

Und dieser Ort wurde ganz bewusst zum Schauplatz eines neuen Veranstaltungsformates gewählt: Der Morgige - Der Heurige von morgen

Die sechs Stationen

Gäste bewegen sich frei zwischen den sechs Stationen, entdecken unterschiedliche Neuinterpretationen des Heurigen, verkosten Weine entlang der Donau und kommen mit Köch:innen, Heurigenwirt:innen, Winzer- und Produzent:innen ins Gespräch. 
Am besten nimmt man sich danach noch Zeit für die Region: Eine Übernachtung an der Donau macht aus dem Besuch beim „Morgigen“ eine kleine Auszeit vom Alltag – mit gutem Essen, besonderen Weinen und der Möglichkeit, die Wachau ganz entspannt zu genießen.

Landhaus Bacher × Weinhauer Brustbauer:

An dieser Station trifft Spitzenkoch Thomas Dorfer auf Weinhauer Max Brustbauer – macht das die gehobene Gastronomie bodenständig? Wir werden sehen.

Es wird auf jeden Fall spannend, wenn Thomas Dorfer seine Sterneküche auf den Heurigentisch übersetzt – das Landhaus Bacher in Mautern an der Donau zählt schließlich zu den ersten kulinarischen Adressen des Landes. Mit Max Brustbauer ist ein genialer Sparringspartner gefunden. Den Weinhauer merkt man sich einfach. Weil er viele Dinge anders macht, infrage stellt, neu denkt – und weil sein Weingut und Heuriger in Oberloiben etwas ganz Besonderes ist.

Landgasthaus Essl × Weingut Rehrl-Fischer:

Marie-Theres Essl und Niko Rehrl-Fischer. Beide vom Südufer der Wachau. Beide große Gastgeber. Feine Teller, ausdrucksstarke Weine.

Das Landgasthaus Essl zählt konstant zu den Top-Adressen am rechten Donauufer der Wachau – seit 2026 ist man dazu noch Teil der JRE – Jeunes Restaurateurs. Gastgeberin Marie-Theres Essl reist also mit jeder Menge Inspiration aus der regionalen Heimatküche an, was bestens zu Niko Rehrl-Fischer passt. Auch Gastgeber, dazu noch Winzer. Beim Heurigen am Weingut Rehrl-Fischer bekommt man nicht nur typische Wachauer Weine und Heurigengerichte serviert, sondern auch jede Menge Herzlichkeit.

Weißes Rössl, Wirtshaus & Hotel × Weingut Christoph Donabaum:

Das Duo aus dem Spitzer Graben – Roman Siebenhandl trifft auf Maria Denk, die Wirtshauskultur auf einen Heurigenbetrieb der neuen Generation.

Der Spitzer Graben – eine der kühlsten und aufstrebendsten Ecken der Wachau. Das Weiße Rössl in Mühldorf ist einer der Traditionsbetriebe vor Ort. Als Partner des Naturparks Jauerling-Wachau setzt Roman Siebenhandl auf Saisonales und Regionales – genauso wie Maria Denk beim Heurigen am Weingut Christoph Donabaum. Dazu die individuellen, ausdrucksstarken Weine des Winzers – eine authentische Kombi zwischen der Tradition und neuen Wegen.

Hofmeisterei Hirtzberger × Bioweingut Schmidl:

Große Küche Seite an Seite mit den naturnahen Weinen des Bioweinguts Schmidl: Hartmuth Rameder und Theresa Harm.

Hartmuth Rameder (er)kennt man einfach. Der Gastgeber mit Hang zum Vintage-Chic führt gemeinsam mit Koch Erwin Windhaber die Top-Adresse Hofmeisterei Hirtzberger in Wösendorf. Großes kulinarisches Kino und geballte Weinkompetenz treffen in dieser Station auf die Bioweine von Theresa Harm, eine der Bio-Pionierinnen in der Wachau. Sie führt ihr Dürnsteiner Weingut in neunter Generation und geht dabei immer wieder neue Wege – zum Beispiel mit alkoholfreien Alternativen wie dem Verjulee.

Restaurant JOLA Wien × Adam-Mühle Spitz:

Gemüse in den Mittelpunkt! Zeitgenössische vegane Küche trifft hier auf Wachauer Handwerk, Larissa Andres auf Monika Pölzer.

JOLA ist jung, vegan, immer anders – das Wiener Restaurant hat für diesen besonderen Zugang bereits einen Michelin-Stern bekommen. Für den Morgigen konnte Restaurantleiterin Larissa für ein Gastspiel gewonnen werden. Es wird also spannend, wenn sie auf Monika Pölzer aus Spitz an der Donau trifft – die Adam Mühle ihrer Familie bietet nämlich einen nicht weniger spannenden Bogen: Wachauer Tradition, historischer Charme, zeitgemäßer Genuss.

Weinstube im Nikolaihof × Bio-Winzerhof Pöchlinger:

Heimspiel für die Gastgeberin am Nikolaihof: Lisa Saahs geht in Dialog mit Bio-Winzer Georg Pöchlinger aus Mitterarnsdorf.

Hier treffen zwei aufeinander, die ganz im Einklang mit der Natur arbeiten: die bio-zertifizierte Weinstube des Nikolaihofs auf den Bio-Winzerhof Pöchlinger. Ein charakterstarkes Pairing. Lisa Saahs bringt seit kurzem als Gastgeberin neue Perspektiven in das traditionsreiche Ambiente des Nikolaihofs ein. Auch das hat sie mit Winzer Georg Pöchlinger gemeinsam, der am Familienweingut in Mitterarnsdorf neue Wege geht – Stichwort Tapas-Heuriger.

Das Wein Line-up

Was wäre ein Heuriger ohne den Wein? Für „Der Morgige“ spannen wir den Bogen über die Wachau hinaus und bringen visionäre Weinmacher:innen an einen Tisch. Neben den Weinen des Gastgebers “Nikolaihof Wachau” präsentieren 3 Weingüter aus der Wachau, 1 Kremstaler Betrieb und drei Weingüter aus dem Kamptal ihre Weine. So entsteht eine vielfältige Weinauswahl entlang und rund um die Donau – von biodynamischen Pionieren über biologische Betriebe bis hin zu charakterstarken Handschriften mit Blick nach vorne.

  • Kellerschlössel der Domäne Wachau
    ©Donau_Niederösterreich_Barbara_Elser

    Weingut Domäne Wachau

    Dürnstein 107, 3601 Dürnstein
  • Modernes Gebäude mit Terrasse und Pergola, umgeben von Pflanzen und Weinfässern, unter blauem Himmel.
    ©Weinbeisserei Hager

    Hager Matthias & Die Weinbeisserei

    Altweg 5, 3562 Mollands
  • Weingut Christoph Hoch
    ©Ian Ehm, friendship.is

    Weingut Christoph Hoch

    Schlosssteig 3, 3506 Hollenburg
  • Eine Person sitzt auf einem orangefarbenen Kasten und blickt auf ein weites, terrassiertes Weinberggebiet.
    ©Christoph Daignière-Koller

    Weingut Nord & Süd

    See 4, 3562 Schönberg
  • Weinanbau in Rossatz in der Wachau
    ©Daniela Matejschek

    Landgut Schöne Erde

    Rossatz 186, 3602 Rossatz
  • Luftaufnahme eines Weinguts mit Terrasse und Gästen, umgeben von grünen Weinbergen und Hügeln.
    ©POV, Robert Herbst

    Weingut Robert Herbst

    Gartenzeile 1, 3550 Langenlois
  • Ein beleuchteter Hof mit einer Kapelle im Abendlicht, umgeben von Bäumen und Tischen mit Kerzen.
    ©Nikolaihof Wachau

    Weingut Nikolaihof Wachau

    Nikolaigasse 3, 3512 Mautern an der Donau
  • Weinhof Kräutner
    ©Weinhof Kräutner

    Weinhof Kräutner

    Rossatz 10, 3602 Rossatz
Weingarten in Langenlois im Kamptal zur Zeit des Weinherbstes, mit Rebreihen im Vordergrund und Blick auf den Ort und die Kirche in der Abendsonne.
©© Niederösterreich Werbung/Romeo Felsenreich

Tipp: Natural Kamptal

Acht Regionen, ein Treffpunkt: Das Kamptal wird zum Zentrum für Niederösterreichs Naturweinszene – ein Ort für Austausch, Begegnung & Genuss. 
Durch die Kooperation mit Natural Kamptal wird” Der Morgige” zugleich Teil eines größeren Dialogs: über Herkunft, Haltung, Handwerk und die Frage, wie Wein heute und morgen schmecken kann. 

Kombitickets für beide Veranstaltungen sind erhältlich.

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Häufig gestellte Fragen

FAQS zum Thema „Der Morgige“

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