Welterbe-Spot Zornberg

Felix Albrecht Harta, Wachauerin vor Dürnstein, Öl auf Leinwand, 1925
©Landessammlungen NÖ

Wachauer Seiten-Blicke

Wenn es von der Wachau ins „Hinterland“ gehen soll, wird’s meist steil und kurvig. Nicht so über den Spitzer Graben. Geradezu sanft führt das markanteste Seitental der Wachau in höhere Lagen: Über Elsarn am Jauerling, wo sich die steilsten Weinterrassen der ganzen Wachau türmen. Weiter nach Mühldorf, das in den warmen Monaten in blühenden Wiesen und Obstbäumen schwelgt.

Prachtvoll nimmt sich der Blick auf den Spitzer Graben von der Zornberghütte aus, benannt nach dem umgebenden Ried Zornberg. Wer einen glücklichen Tag erwischt (manche Sonntage bei Schönwetter) wird hier von den Winzer:innen mit lokalen Weinen, Säften und Schmankerln verwöhnt!

Hätten Sie das gedacht?

Bis ins 20. Jahrhundert hinein herrschte im Spitzer Graben reger Betrieb. Zu verdanken war das der Lage zwischen dem holzreichen Waldviertel und der schiffbaren Donau. Empfehlung: Ein Besuch im Schifffahrtsmuseum Spitz im Erlahof. Dort lässt sich auch die Wachauer Tracht mit ihren Wurzeln in der Biedermeierzeit bewundern. Die Wachauer Goldhaube wurde gar zu einer österreichischen Ikone: als Motiv auf der Zehner-Münze in der Ära des Schillings!

Welterbe-Spot Zornberg

3620 Spitz

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