Vielfalt schauen
671 Meter über dem Meer. Das ist für Wachauer Verhältnisse ganz ordentlich – und damit rundum aussichtsreich: Das Donautal hinauf und hinunter fliegt der Blick vom Seekopf aus, bis ins Tullnerfeld gen Osten und bis zu den fernen Alpengipfeln des Ötscher und des Dürrenstein im Süden.
Der umgebende Dunkelsteinerwald lässt sich geologisch als von der Donau abgetrennter Teil des Waldviertels sehen. Den Untergrund bildet Granitgneis. In Verbindung mit dem Wachauer Mikroklima und dem zerklüfteten Gelände kommt zustande, was das Wandern hier zu einem so besonderen Erlebnis macht: Sonnige Trockenrasen, felsdurchsetzte Naturwälder, mit Föhren und Eichen, in Schattenlagen bevorzugt Buchen. Dazu eine vielfältige, regionstypische Pflanzen- und Tierwelt: vom Felsensteinkraut über die Karthäuser-Nelke bis zum Steppen-Lieschgras. Von der Erdkröte über den Großen Eichenbock – eine Käferart - bis zur Smaragdeidechse, einer Ikone der Region.
Hätten Sie das gedacht?
Nur eine halbe Gehstunde entfernt finden hier auch Kletternde ein Übungs-Terrain: Über den Miniatur-Klettersteig der Hirschwand lässt sich eine etwa 15 Meter hoch aufragende Felsschneide erklimmen.