Welterbe-Spot Rotes Tor

©Robert Herbst

Was in Spitz an die Schweden erinnert

Schon früh hat Spitz als Handelsplatz in der Wachau floriert. Ein Grund dafür offenbart sich schon beim ersten Hinsehen: Der Markt war gut befestigt und verteidigt. Während oben im felsigen Hang die Ruine Hinterhaus wacht, dominiert im Ortskern das Schloss zu Spitz – die „Niedere Feste“.  Dass selbst die stärksten Mauern dem Ansturm der Geschichte nicht immer standhielten, erzählt das „Rote Tor“: Als letztes von sieben Befestigungstoren wurde es im 30-jährigen Krieg von den Schweden eingenommen. Rot vom Blut sei es nach den Kämpfen gewesen, so weiß es die Legende.

Seinen (wein)wirtschaftlichen Stellenwert hat Spitz längst zurückgewonnen. Nicht zuletzt als „Zentrale“ der Vinea Wachau, einer Vereinigung von mehr als 200 Wachauer Winzer:innen. Einem strikten Qualitätscodex verpflichtet, produzieren sie naturbelassene Weine von gesicherter Herkunft.

Hätten Sie das gedacht?

Aus einem Herrschaftssitz ist im Schloss Spitz ein regelrechtes Zentrum für die Wachau geworden. Mehrere Organisationen füllen die alten Mauern mit regem Betrieb. Die Themen reichen von Tourismus und Regionalentwicklung über Naturschutz und Weltkulturerbe bis – natürlich – zum Wein.

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