Kunst am Fluss
So geruhsam die Donau ihren Weg nimmt, so gemächlich auch die Fähre über den Fluss „schippert“: Wer im Wachau-Idyll St. Lorenz ankommt, ist dennoch „eine Nase voraus“. An der Anlegestelle der Fähre ragt eine ebensolche mächtig aus dem Uferboden. Groß genug, um die Nasenlöcher betreten zu können! Oder ist dieses Werk der österreichischen Künstlergruppe Gelitin gar nur die Nasenspitze eines vergrabenen Riesen? Bitte nicht ausgraben ;- )
Hätten Sie das gedacht?
Fast unscheinbar begegnet uns hier in St. Lorenz ein fast 2.000 Jahre alter Zeitzeuge: Das Gebäude, das südlich an die Kirche gelehnt ist, birgt die Grundmauern eines römischen Befestigungsturm – eines Burgus. Antike Mauerreste sind zwischen der Kirchenwand und dem Dach des Gebäudes noch als Zwickel sichtbar.