Die Kelten am Göttweiger Berg
Hier, wo das Gelände „ausflacht“, wirkt der Göttweiger Berg geradezu wie ein stolzer Wächter am Ausgang der Wachau. Mit weitreichender Übersicht in das Donautal um Krems. Nicht zuletzt deswegen war der Höhenzug schon in vorgeschichtlichen Zeiten ein begehrter Siedlungsort.
Bereits vor rund 3.000 Jahren, in der späten Bronzezeit, haben hier vermutlich keltische Gemeinschaften gelebt. Spätestens in der Eisenzeit – vor 2.500 Jahren – bestand ein „oppidum“, eine befestigte Höhensiedlung. Siedlungsterrassen wurden dafür künstlich angelegt und teilweise in den Fels eingetieft. So entstand Platz für Pfostenbauten, die als Wohnräume und Werkstätten dienten.
Hätten Sie das gedacht?
Hochwertige, rot-schwarz bemalte Keramik erzählt uns von der keltischen Besiedlung am Göttweiger Berg. Ebenso Eisenmesser, Spinnwirteln und Miniaturgefäße.