von Arthur Schnitzler in der Klosterneuburger Fassung von Johanna Rieger
Sommertheater Klosterneuburg: Reigen
Zehn erotische Szenen schildern humorvoll die „unerbittliche Mechanik der Verführung“, Sehnsucht, Enttäuschung und das Verlangen nach Liebe. In der Liebe zeigen sich Wahrheiten, die sonst verborgen bleiben. Es begegnen sich jeweils ein Mann und eine Frau aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten – nur für wenige Minuten vor und nach dem Liebesakt. Der Akt selbst bleibt unsichtbar, doch in den Gesprächen offenbaren sich Gefühle, Machtverhältnisse und soziale Grenzen. Allerdings gelten nicht für alle dieselben Regeln. So entsteht aus den flüchtigen Begegnungen ein scharf gezeichnetes Panorama der Gesellschaft das bis heute seine Gültigkeit nicht verloren hat.
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