Wandertour ausgehend von Weißenkirchen oder Spitz
Diese Etappe am Südufer der Donau führt über alte Römerwege, durch Naturschutzgebiete im Dunkelsteinerwald und zu einem der schönsten Aussichtspunkte der Wachau: Der Seekopfwarte.
Diese Etappe am Südufer der Donau führt über alte Römerwege, durch Naturschutzgebiete im Dunkelsteinerwald und zu einem der schönsten Aussichtspunkte der Wachau: Der Seekopfwarte.
Welterbesteig Wachau: Von der Fähre Arnsdorf zur Fähre St. Lorenz (Start ab Weißenkirchen)
Ausgehend von Weißenkirchen erfolgt die Anreise mit der Wachaubahn oder dem Bus der Linie 715 nach Spitz an der Donau. Dort wird die Donau mit der energieautarken Rollfähre überquert, der Startpunkt der Wanderung liegt an der Fährstation am Südufer. Die Route führt vorbei am gründerzeitlichen Schloss Hofarnsdorf durch die Winzerorte Mitterarnsdorf und Bacharnsdorf mit römischem Wachturm und folgt anschließend einem ehemaligen Römerweg ins Kupfertal und in die Wälder des Dunkelsteinerwaldes.
Spuren der Türkenkriege sowie eindrucksvolle Fernblicke vom Seekopf und von der Hirschwand prägen diesen Abschnitt. Durch das Naturschutzgebiet Steinige Ries mit seinem weitgehend unberührten Eichen- und Hainbuchenwald und weiter durch Weinberge verläuft der Weg hinab nach St. Lorenz. Mit der Rollfähre wird schließlich die Donau zurück nach Weißenkirchen überquert, womit sich diese abwechslungsreiche Rundtour schließt.
Beim Wandern auf dem Welterbesteig Wachau erschließt sich Schritt für Schritt, warum die Wachau als UNESCO-Welterberegion ausgezeichnet ist. Entlang fein kuratierter Welterbe-Spots werden die prägenden Welterbe-Highlights sichtbar – das Zusammenspiel von historischer Kulturlandschaft, traditionsreichem Weinbau, außergewöhnlichen Naturräumen und der Donau als gestaltendes Element.
Für ein sorgloses Rundumangebot, inklusive Gepäcktransport, Verkostungen und Transferleistungen empfiehlt es sich, eines der vielseitigen Wanderpackages zu buchen.
Dank guter Bahnverbindungen ist die entspannte und nachhaltige Anreise in die Wachau einfach möglich. In der Region sorgt ein dichtes Netz von öffentlichen Verkehrsmitteln dafür, dass alle Etappen bequem mit Bus, Bahn, Fähren und Schiffen erreicht werden können. So lassen sich auch sehr einfach verschiedene Etappen kombinieren.
Der Welterbesteig Wachau ist zudem mit dem Österreichischen Wandergütesiegel ausgezeichnet. Diese Zertifizierung steht für hohe Qualitätsstandards bei Wegführung, Beschilderung, Sicherheit und Infrastruktur und bestätigt den Welterbesteig als verlässliches und hochwertiges Wanderangebot im Herzen des UNESCO-Welterbes.
Auf der Etappe gibt es keine Einkehrstation und keine Möglichkeit zum Nachfüllen von Trinkwasser. Der Zustieg zur Hirschwand ist durch Seile und Steighilfen gesichert und beinhaltet eine kurze Kletterpassage. Der Steig im Naturschutzgebiet Steinige Ries zwischen dem Seekopf und St. Lorenz erfordert Trittsicherheit und erhöhte Aufmerksamkeit.
Notruf Bergrettung Wachau:140
este Wanderschuhe, Regenschutz, ausreichend Getränke und Verpflegung, sowie Wanderkarte Wachau und einen Heurigenkalender. Eine Ausrüstungliste finden Sie auf www.welterbesteig.at unter der Rubrik Service/Tipps
Unsere Wander-Etappe beginnt bei der Rollfährestation in Arnsdorf. Dort halten wir uns links und folgen der Donau stromabwärts bis nach Hofarnsdorforf, zum Schloss und der Pfarrkirche. Wir folgen einem Weg weiter parallel zur Donau flussabwärts und werden von herrlichen Ausblicken auf die Burgruine Hinterhaus in Spitz, die Ried Atzberg und die Wehrkirche St. Michael begleitet. Bei Bacharnsdorf gehen wir nach rechts. Vorbei am römischen Wachturm - Burgus - erreichen wir die Hauptstraße B33: Hier gehts nach links zur Stempelstation beim Heurigen Fam. Pammer (ca. 150 m). Der Hauptweg geht bei der Hauptstraße rechts und wenige Meter gleich wieder nach links. Auf dem ehemaligen Römerweg (teilweise sind noch die Fahrtrillen zu erkennen) führt unser Weg nun am Dürrenbach entlang hinein ins Kupfertal. Wir passieren den schön gelegenen Rastplatz mit verschiedenen Steinskulpturen ("romantische Felsengruppe"). In der Mitte des Tales erblicken wir rechter Hand das Türkentor (teilweise ist die Sicht verwachsen). Dieser Befestigungsrest der Arnsdörfer "Dorfmauern" stammt aus der Zeit der Türkenkriege. Beim 597 m hohen Kreuzberg (mit Marterl) erreichen wir das Ende des Kupfertals und wenden uns nach links und stoßen auf den Jakobsweg. Eine Forststraße führt uns zum Rührsdorfer See mit Rastplatz, den wir je nach Größe links oder rechts umgehen. Nach weiteren ca. 15 Min. gelangen wir zum 671 m hohen Seekopf, wo wir grandiose Rundblicke von der modern gestalteten Aussichtswarte genießen. Kurze Zeit später besteht die Möglichkeit einen weiterern wunderschönen Ausblick von der Hirschwand, welche am Welterbesteig angrenzt, zu genießen. Diese ist allerdings nur über eine Kletterpassage mit Leitern zu erreichen (optional ca. 10 min Zuweg). Anschließend beginnt unser Abstieg nach St. Lorenz. Im Naturschutzgebiet Steinige Ries wandern wir durch teilweise reinen Eichenwald mit bizarren Felsformationen stetig bergab. Immer wieder öffnen sich wunderschöne Ausblicke in die Wachau. Am Ende der Steinigen Ries wandern wir über den längsten Trockensteinmauerweg der Wachau (mehrere hundert Meter lang). Oberhalb der Kirche St. Lorenz treffen wir auf den Panoramaweg Rossatz und kommen zur Abzweigung zur Rollfähre St. Lorenz-Weißenkirchen und zu einem ca. 15 minütigen Abstieg.
Anreise in die Wachau mit der Bahn über Krems oder Melk.
In der Wachau Buslinien 720 (Südufer) und 715 (Nordufer), 3 Fähren (Dürnstein - Rossatz, Weißenkirchen - St. Lorenz und Spitz - Arnsdorf), Wachaubahn am Nordufer, Leihräder von Nextbike, Linienschiffe der DDSG.