Schloss und Park Eckartsau

Das Schloss der vielen Überraschungen

Baumraritäten, schattige Plätze, weite Wiesen, durchzogen von der doppelreihigen Lindenallee aus der Zeit des Barock – und mittendrin ein Schloss, das seinesgleichen sucht. Der Übergang zum Nationalpark ist fließend, da gibt es keine Barrieren. Dafür gibt’s für alle Generationen viel zu entdecken. Zum Beispiel den einzigartigen Naturspielplatz „Geschenk der Bäume“. Oder den High-Tech-Beobachtungswagen mit Namen „Spähikel“. Lassen Sie sich überraschen!

Ja, es lag lange Jahre im Dornröschenschlaf. Aber dann haben die Österreichischen Bundesforste begonnen, das Schloss samt zugehörigem Park touristisch zu öffnen. Und das ist rundum gelungen. Das Haus selbst ist in einem Top-Zustand und dient immer wieder als Location für internationale Film- und TV-Produktionen. Österreichs letzter Kaiser Karl hat die letzten Monate vor seinem Exil hier verbracht. Viele Details im Schloss versetzen einen in längst vergangene Zeiten. Gänsehaut-Momente während der Führung garantiert!

Mit dem Rad ankommen

Oder die Donaurunde drehen. Der Park ist ein einzigartiges Naturerlebnis mitten im Nationalpark. Gepflegte Anlagen neben unberührter Natur. Geordnet und wild in unmittelbarer Nachbarschaft. Die Eckartsauer Donaurunde ist 8 km lang, sie startet direkt beim Schloss in den Nationalpark und führt auch wieder hierher zurück. Für weniger Ambitionierte gibt’s auch eine verkürzte Strecke mit rund 3,3 km. Unmittelbares Naturerlebnis bieten beide. Und zur Belohnung ein Eis, einen kühlen Sirup aus Schlosspark-Blüten oder ein Waldbier im Schlosscafé. Auf Radfahrerinnen und Radfahrer wartet eine Service-Station mit Schließfächern und Steckdosen für E-Bikes – der Donauradweg ist nur dreihundert Meter entfernt.

Was ist sehenswerter – Schloss oder Park?

Schloss und Landschaftspark sind untrennbar miteinander verbunden, sie bilden EIN Ensemble voller Charme und Zauber. Bei einer Wanderung weiß man manchmal gar nicht, ob man noch im Schlosspark oder schon im Nationalpark ist.  
Von Kaiser Karl erzählt man, er habe sich seinen Schreibtisch in den Park stellen lassen, weil er die Atmosphäre so liebte. Und Erzherzog Franz Ferdinand hat den Grundstein dafür gelegt, dass es heute noch so viele charaktervolle Bäume gibt.

Ein Beispiel für so einen besonderen Baum?

Die Süntelbuche mit vielen Knollen und Verwucherungen. Sie war mal ein beliebter Kletterbaum. Jetzt geht das nicht mehr, weil sie in die Jahre gekommen ist. Aber den Namen, den ihr der Volksmund gegeben hat, kennen hier noch alle. Wie man zu ihr sagt? Das fragen Sie am besten direkt in Eckartsau… 

Was ist das Besondere am neuen Kinderspielplatz?

Er ist ein Gegenmodell zu Plastikrutschen und lauter Action. Ein Naturerlebnisgelände - komplett naturnahe Gestaltung, langsam, kreativ, mit vielen Chancen, Geheimnisse der Natur zu entdecken. Der Lebensraum „Baum“ steht im Mittelpunkt. Spannende Installationen und jede Menge Inspirationen. Am besten: selbst ausprobieren. Zum Beispiel im Sandkasten graben und mit etwas Geduld eine Platte mit eingegossenen Bodenlebewesen entdecken.
Es gibt keinen anderen Spielplatz in Österreich, der ihm ähnlich ist….

Und die Gartensafari?

Eine digitale Rätselrallye im Park für Familien mit Forschergeist. Gemeinsam können sie Geheimnisse und Rätsel rund um die Natur erkunden. Im Schloss gibt es das Forscherbuch mit Fakten, Hinweisen und Insider-Informationen. Im Park lassen sich via Smartphone und QR-Code die interaktiven Stationen auf dem Gelände finden, um Pflanzen und Tiere der Au auf eigene Faust zu erkunden. Die Aufgaben können ganz schön knifflig sein!

Die beste Jahreszeit, um Schloss Eckartsau zu besuchen?

Eigentlich jede von März bis Oktober. Da gibt’s immer was zu erleben. Vor unserem Sommerfest zum Beispiel wird das Gras nicht großflächig gemäht. Einerseits zum Schutz von jungen Wildtieren, andererseits bietet das auch die Möglichkeit, auf den wenigen gemähten Wegen versteckte Platzerl zu entdecken – mit eineinhalb Meter hohem Gras rundherum. Und generell: während der Woche ist es sicher ruhiger als am Wochenende. Wir freuen uns auf Sie!

©© Donau Niederösterreich / Friedl und Schmatz

Die beste Jahreszeit, um Schloss Eckartsau zu besuchen ist von März bis Oktober. Da gibt’s immer was zu erleben.

Elisabeth Sandfort, Schloss Eckartsau

Romantik. Technik. Haselmaus.

Eckartsau ist jedes Wochenende begehrte Hochzeits-Location - mehrfach ausgezeichnet mit dem „Austrian Wedding Award“. Romantik, Natur und Historie sind eigentlich schon eine kaum überbietbare Melange.  Dazu kommt jetzt aber noch moderne Technik. Zum Beispiel mit dem „Spähikel“.  Dieses bietet Platz für bis zu zwölf Personen. Ausgestattet mit Systemen zur automatischen Tierstimmenerkennung, Wildkameras und Nachtsichtgeräten bis hin zu Drohnen und Virtual-Reality-Brillen. Und damit lässt sich Natur neu erleben und entdecken. Etwa die Haselmaus. Ist sie tatsächlich eine Maus? Wo und wie wohnt sie? Vielleicht haben Sie ja selbst eine im Garten – wie kann man das feststellen? 

©© Donau Niederösterreich / Friedl und Schmatz

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