Beschreibung
Wie die Kirche zur Festung wurde
Man kennt sie als eine Ikone der Wachau: Die weithin sichtbare Pfarrkirche zu Weißenkirchen. Wer näher herantritt, kommt schnell ins Staunen. Im Herzen des lieblichen Weinortes erhebt sich die bedeutendste noch erhaltene „Kirchenfestung“ Niederösterreichs. Vor allem im 15. Jhdt. hat man sich hier gegen die Türken gerüstet: Mit einer Wehrmauer inklusive Zinnenkrone, Schießscharten, Wehrgräben und Ecktürmen. Die ältesten Bauteile der Kirche stammen noch aus dem Spätmittelalter und sind rund 1.000 Jahre alt!
Die charakteristisch charmante Note der wehrhaften Anlage verdankt sich dem baulich verbundenen Teisenhofer-Hof: Im 16. Jhdt. wurde er zu einem repräsentativen Arkadenhof mit zinnenbewehrten Türmen ausgebaut.
Hätten Sie das gedacht?
Der Pöltnerhof direkt hier am Weißenkirchner Marktplatz mit seiner Rauchküche datiert zurück bis in 14. Jhdt. Noch vor der Entdeckung Amerikas! Eine ganze Reihe weiterer historischer Gebäude gibt es zu entdecken: etwa den Turmhof in der Bachgasse mit seinem Kern aus dem 15. Jhdt.