Welterbe-Spot Mautern

Faksimile der Vita Sancti Severini klein
©Stadtgemeinde Mautern

Ein „Hotspot“ am Limes

So beschaulich die Stadtgemeinde Mautern wirken mag: Das antike Favianis war so etwas wie eine Verkehrsdrehscheibe. Hier war an der Donau ein wichtiger Übergang eingerichtet ins Kamptal und weiter in die „Germania magna“. Jahrhunderte lang hatte eine römische Kastellanlage den Limes – die Grenze des römischen Reichs – gesichert. Wachtürme, sogenannte „Burgi“ – zogen sich die Donau entlang. Reste von ihnen haben bis heute überdauert.

Dementsprechend bewegt ist es an diesem strategisch wichtigen Ort zugegangen, als das römische Imperium ins Wanken geriet. Damals, im 5. Jhdt. unserer Zeitrechnung, wirkte hier ein mutiger Mann: Der Heilige Severin hat in Favianis bis zu seinem Tod 482 missioniert und sogar ein Kloster gegründet. Wir verdanken ihm vieles, was wir heute über diese ferne Zeit des Umbruchs in unserer Region wissen: aus der berühmten Schrift „Das Leben des Heiligen Severin“, die Eugippius verfasst hat.

Hätten Sie das gedacht?

Zur Zeit der Römer war Favianis geradezu ein „Gewerbezentrum“. Das legen auch viele historische Funde im Mauterner Römermuseum nahe. Unter den zahlreich ausgeübten Handwerken fanden sich Buntmetallguss, Eisenschmiede, Beinschnitzerei, Gerberei, Textilherstellung, Backwerk und in der späteren Phase vor allem Töpferei.

Welterbe-Spot Mautern

3512 Mautern an der Donau

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