Welterbe-Spot Dürnstein

Maximilian Suppantschitsch, Beim ehemaligen Weißenkirchnertor in Dürnstein, 1890
©Landessammlungen NÖ

Zum Malen schön

Als „malerisch“ galt Dürnstein schon ab etwa 1880. Die berühmtesten Maler:innen ihrer Zeit haben die exquisiten Ansichten, das besondere „Wachauer Licht“ hier auf die Leinwand gebannt. Die Einwohnerschaft – touristisch durchaus aufgeweckt – dankte mit Kost und Logis und natürlich reichlich Wein.

Das Stift mit seiner prunkvollen Barockkirche und dem charakteristischen Turm ist wohl das meistgemalte und heute meist-fotografierte Motiv in Dürnstein. Das mittelalterliche Flair des Städtchens hingegen prägt die Ruine, einst Burg der Kuenringer und unfreiwilliger Aufenthaltsort von Richard Löwenherz. Pittoreske Bürgerhäuser und ein Prangerplatz runden das einzigartige Ambiente ab. Genauso uralt wie sie aussieht ist die Kunigundenkirche direkt hier beim Friedhof: Errichtet bereits um 1200 mit romanischem Kuppelraum, ist sie die älteste Kirche Dürnsteins.

Hätten Sie das gedacht?

Ihren Namen hat die Kunigundenkirche nach einer Kaiserin: Der Gemahlin des Ottonen-Kaisers Heinrich II. Der letzte Gottesdienst in der Kirche fand 1742 statt. Nach einem Abriss um 1800 blieben von der Kirche der Turm und die Sakristei – den Maler:innen und Fotograf:innen zum Trost.

Welterbe-Spot Dürnstein

3601 Dürnstein

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