Flaumeichen und „Gruftmumien“
Touristisch zählen der Michaelerberg und seine Umgebung definitiv als „Geheimtipps“. Wachauer Natur und Kultur präsentieren sich hier besonders eindrucksvoll.
Heroben führt der Pfad idyllisch über einstige Hutweiden (gemeindeeigene Viehweiden) und längst mit Buschwerk bewachsene, historische Weinterrassen. Manchmal steil und begleitet von malerischen Felsen, dann wieder sanft fallend durch die einzigartige Natur des Trockenrasens: Zahlreiche Vogelarten, Flaumeichen und stellenweise Federgras prägen hier eine der artenreichsten Wiesen an der Donau.
Unten am Donauufer beherrscht die Wehrkirche St. Michael die Szenerie. Ihr Karner (Beinhaus) ist weithin berühmt. Unter anderem wegen ihrer „Schädelpietá“, 15 Witwenzöpfen und drei „Gruftmumien“. Interessiert? Unbedingt besuchen!
Hätten Sie das gedacht?
St. Michael gilt als die „Urpfarre“ der Wachau. Wiewohl der heutige Bau großteils aus dem 15. und 16. Jahrhundert stammt, findet sich die Kirche bereits 987 urkundlich erwähnt!