Wandertour ausgehend von Weißenkirchen
Von Weißenkirchen nach Spitz führt die Route durch das eindrucksvolle Herzstück der Wachauer Steinterrassen-Weinlandschaft. Die traditionsreichen Winzerorte Weißenkirchen und Spitz bieten zahlreiche Möglichkeiten zur Einkehr und zum Weingenuss. Ein besonderes Naturerlebnis entlang der Etappe ist das Naturdenkmal Michaelerberg mit seiner vielfältigen Flora und charakteristischen Landschaft.
Von Weißenkirchen nach Spitz führt die Route durch das eindrucksvolle Herzstück der Wachauer Steinterrassen-Weinlandschaft. Die traditionsreichen Winzerorte Weißenkirchen und Spitz bieten zahlreiche Möglichkeiten zur Einkehr und zum Weingenuss. Ein besonderes Naturerlebnis entlang der Etappe ist das Naturdenkmal Michaelerberg mit seiner vielfältigen Flora und charakteristischen Landschaft.
Die winterliche Etappe von Weißenkirchen nach Spitz führt durch eine der eindrucksvollsten Weinlandschaften der Wachau und verläuft hoch über der Donau durch die größte geschlossene Weinbaufläche der Region. Namhafte Rieden wie Kollmitz, Kollmütz und Hochrain prägen diesen Abschnitt und eröffnen immer wieder weite Fernblicke über das Donautal und die terrassierten Weingärten. Oberhalb von St. Michael durchquert der Weg am Michaelerberg eine abwechslungsreiche Trockenrasen-, Wald- und Felslandschaft, deren besondere Formen und Aussichtspunkte den landschaftlichen Reiz dieser Etappe ausmachen.
Über das historische Rote Tor wird schließlich der traditionsreiche Winzerort Spitz erreicht.
Beim Wandern auf dem Welterbesteig Wachau erschließt sich Schritt für Schritt, warum die Wachau als UNESCO-Welterberegion ausgezeichnet ist. Entlang fein kuratierter Welterbe-Spots werden die prägenden Welterbe-Highlights sichtbar – das Zusammenspiel von historischer Kulturlandschaft, traditionsreichem Weinbau, außergewöhnlichen Naturräumen und der Donau als gestaltendes Element.
Dank guter Bahnverbindungen ist die entspannte und nachhaltige Anreise in die Wachau einfach möglich. In der Region sorgt auch im Winter ein dichtes Netz von öffentlichen Verkehrsmitteln dafür, dass alle Etappen bequem mit dem Bus erreicht werden können. So lassen sich auch sehr einfach verschiedene Etappen kombinieren.
Der Welterbesteig Wachau ist zudem mit dem Österreichischen Wandergütesiegel ausgezeichnet. Diese Zertifizierung steht für hohe Qualitätsstandards bei Wegführung, Beschilderung, Sicherheit und Infrastruktur und bestätigt den Welterbesteig als verlässliches und hochwertiges Wanderangebot im Herzen des UNESCO-Welterbes.
Es gibt keine Einkehrmöglichkeit und Quelle entlang des Weges.
Notruf Bergrettung Wachau:140
Tragen Sie richtiges Schuhwerk (wasserdicht, guter Halt, festes Profil)
Zwiebelkleidung ist ratsam
Wärmen Sie sich von innen auf (ev. Tee in einer Thermoskanne mitnehmen)
Nehmen Sie die Wanderkarte und ein Mobiltelefon mit
Führen Sie genug Trinkwasser mit sich
Vergessen Sie auch im Winter nicht auf Sonnenschutz
Lassen Sie Ihren Müll nicht am Weg zurück
Respektieren Sie die sensiblen Lebensräume der Pflanzen- und Tierwelt
Vom Marktplatz in Weißenkirchen führt die Burgstiege in der Bachstraße links hinauf zum Burgviertel, eine der ältesten Siedlungen der Wachau mit gotischen Lesehöfen und mehreren Heurigenbetrieben (Stempelstation Heurigen Fam. Rosenberger). Am Ende des Burgviertels führt der Weg hinab ins Lichtgartl und erreicht die Weinrieden. Die Seiberstraße wird gequert und die Ried Ritzling erreicht. Hier geht es rechts ab und an der Ried Postaller vorbei hinauf zur berühmten Riede Kollmitz. Hier ist ein Abstieg nach Wösendorf und Joching möglich. Die Hauptroute führt rechts weiter auf dem Höhenweg in den Buchenwald hinein. Nach wenigen Minuten werden die Weinrieden verlassen und ein Buchenwald betreten. Nach der Waldschleife führt der Weg am Geißberg wieder in die Rieden und auf einen aussichtsreichen Höhenweg über den bekannten Rieden Hochrain, Höll und Kollmütz. Am Ende der Weinlandschaft geht es in den Wald hinein zum Aussichtspunkt und Naturdenkmal Michaelerberg, wo eine Abstiegsmöglichkeit nach St Michael besteht (ca. 20 Minuten Abstieg). Der Michaelerberg war eine alte Hutweide und gehört zu den artenreichsten Wiesen an der Donau. Bizarre Felsen- und Steinformationen, Trockenrasen und Waldsteppe veredeln den Michaelerberg. Nach einer kurzen Rast mit umwerfender Aussicht führt der Höhenweg St. Michael durch einen unberührten Eichen- und Hainbuchenwald hinab ins Mieslingtal. Beim Bach angekommen geht es nach rechts, bald wird der Mieslingbach überquert und bergauf das legendäre Rote Tor erreicht, der Rest der ehemaligen Verteidigungsmauer von Spitz. Der Weg führt durch das Tor hinein in die Spitzer Weinlandschaft und auf einem historischen Verbindungsweg gerade hinab nach Spitz. Vorbei an berühmten Rieden wie Rotes Tor, Singerriedel und Axpoint wird nach 10 Minuten das Etappenziel, der malerische Spitzer Kirchenplatz, erreicht.
Bequem mit Bahn und Bus erreichbar
Die Orte sind sieben Tage die Woche mit dem Bus Nr. 715 zu erreichen. Die Rückkehr zum Startpunkt der Wanderung ist möglich.
Am Nordufer der Wachau fährt die Buslinie 715 Krems-Spitz-Melk bzw. Melk-Spitz-Krems und bindet in Krems und Melk an die Bahn an. www.vor.at
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