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Gran Partita | Amadeus‘ Rahmensprengende Serenade Festival Imago Dei 2026 | 6. April

  • Festival Imago Dei 2026

Veranstaltungsort

Klangraum Krems Minoritenkirche ,
Minoritenplatz 4,
3500 Stein an der Donau

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Telefon: +43 2732 908033
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Website

  • Festival Imago Dei 2026
Wien in den 1780er Jahren: Die Stadt pulsiert 24/7 von Musik, Konzerten, Messen, Opern, Bällen, Freiluft-Vergnügungen. Mozart ist mittendrin. Wer es sich leisten kann, engagiert sich zur abendlichen Festivität eine Live-Band, eine sogenannte „Harmoniemusik“. Diese besteht aus einer wechselnden Besetzung von Blasinstrumenten. Kaiser Joseph II. unterhält eine eigene Harmoniemusik am Hof. Der Adel tut es ihm gleich, und so geht es die sozialen Schichten hinunter bis zu den arbeitslosen Straßenmusikanten, die sich zusammentun und als Harmoniemusik der Laufkundschaft antragen. Und Mozart? Der sprengt gleich einmal den Rahmen des Genres. Die Serenade KV 361 dauert fast eine Stunde und bietet in sieben Sätzen nicht nur kompositorisches Handwerk allererster Güte, sondern auch eine emo tionale Hochschaubahn sondergleichen, zum Weinen schön und zum Umfallen lustig und alles dazwischen. Kein Wunder, dass Peter Shaffer in seinem Theaterstück „Amadeus“ ausgerechnet aus diesem Werk eine Passage auswählt, die den Konkurrenten Antonio Salieri staunend an „die Stimme Gottes“ denken lässt. Mozart komponiert für 13 Instrumente, darunter erstmals die damals ganz neuen Bassetthörner. Er wird sie immer wieder verwenden, auch in seinem Requiem.

Festival

Weitere Details

Eintrittspreis
€ 36 | 31
Vom Wetter abhängig?
als Schlechtwetterprogramm geeignet

Termine & Beginnzeiten

6. April 2026
18:00 Uhr

Festival Imago Dei 2026 13. März bis 6. April

Festival Imago Dei 2026

Die Kraft der Poesie inspiriert Imago Dei 2026. Sie wird in den Tangotexten des Duos Piano Canción aus Argentinien spürbar und leuchtet aus dem Karfreitags-Programm des korsischen Ensembles A Filetta. Berührende mittelalterliche Grabsprüche aus Bosnien prägen das Programm „Heretical Angels“. Ein Essay über die Melancholie aus dem England der Renaissance begleitet „Lachrimae“ von John Dowland, interpretiert vom verzaubernden Klang des Blockflötenquintetts Element of Prime. Das Ensemble ist auch bei unserem Kinderkonzert im Einsatz. Das mitreißende Solo-Programm der Koto-Spielerin Karin Nakagawa wird durch Worte aus dem Japan des 13. Jahrhunderts ergänzt. Ingeborg Bachmann, deren Geburtstag sich 2026 zum 100. Mal jährt, wird im Laufe des Festivals mehrmals zu Wort kommen. So liegt eine ihrer Geschichten an der Basis der Uraufführung von „Frühling. Leeres Land.“, einem musikalischen Szenario in außergewöhnlicher Besetzung. Bachmanns Text „Ein Blatt für Mozart“ wird zur Gran Partita, der abendfüllenden Serenade zum Festivalabschluss, zu hören sein. Auf den Film „Amadeus“ folgt Mozart live, gespielt vom L’Orfeo Bläserensemble mit 13 Instrumenten. Nur Mandoline und Stimme genügen hingegen dem gefeierten Singer-Songwriter Chris Thile, um unvergleichliche Lyrics und Sounds zu entfalten. In Lesungen und Konzerteinführungen sind die Schauspieler:innen Dörte Lyssewski, Markus Meyer sowie Studierende der Musik und Privatuniversität der Stadt Wien, weiters der Diplomat Valentin Inzko und der Musiker Ernst Molden zu Gast. Zur Eröffnung wird der Klangraum auch zum Lichtraum. Bei der Uraufführung von „apsu“ gesellt sich die Videokunst von Lillevan als vierte Stimme zum Trio Brot & Sterne. An diesem ersten Abend von Imago Dei erklingt auch eine weitere große dichterische Stimme Österreichs: Julian Schutting verfasst für Imago Die einen neuen Text zu den Themen Wasser und Vergänglichkeit.

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