Station 1: Die Bäckerei Schmidl, ein Dürnsteiner Urgestein
Barbara Schmidl ist die achte Generation, die die Bäckerei leitet. Es war der Bruder ihres Urgroßvaters, der besagten nach einer Frankreich-Reise zum Wachauer Laberl inspirierte: „Unser Laberl ist die Wachauer Interpretation des französischen Baguettes – und wird heute noch immer nach demselben Rezept gebacken wie damals“, erzählt die Bäckerin. Heurigen, Feinkostläden, ja auch Restaurants wie das legendäre Steirereck in Wien lassen sich mit der knusprigen Köstlichkeit beliefern. Merke: Prangt ein großes „S“ auf der Unterseite des Gebäcks, stammt das Wachauer Laberl aus dem Dürnsteiner Traditionsbetrieb.
Von Dürnstein ins ganze Land
Da der Mensch nicht von Laberl alleine lebt, lässt sich Barbara Schmidl jedes Jahr ein neues Produkt einfallen. Über 200 haben es ins Sortiment geschafft - eine logistische Meisterleistung in den verwinkelten Räumen des alten Schiffsmeisterhauses mitten in der Dürnsteiner Altstadt. Jedes Stück Gebäck wird hier von Hand geformt - und frisch in alle Himmelsrichtungen geliefert. Vom Marillenbrot bis zu den Mohnzelten, wichtig ist Barbara Schmidl der regionale Aspekt: "Unser Gebäck ist ein Spiegel der Wachau und des Waldviertels. Die sind wie riesige Schatzkammern für mich."