Olivenöl – die Wunderwaffe der Römer
Einen wohligen Geruch verströmte dagegen mit Sicherheit das römische Pfannenbrot, das zum Beispiel Schulklassen bei einer Führung vor Ort probieren können. Flavius Kyrill Blume hat das Rezept auch fürs Nachbacken zuhause verraten: Man mischt Weizen- mit Dinkelmehl, italienischen Kräutern und ein wenig Salz (das war damals teuer!). Dann kommt noch etwas kaltes Wasser dazu und schon kann der Teig mit Olivenöl geknetet werden und in der Pfanne ausgebacken werden. Apropos Olivenöl: „Das war überhaupt die Wunderwaffe der Römer“, findet Ruth Lößl-Brousil. „Sie benützten es auch für ihre Öllämpchen, die überall im Haus Licht spendeten.“
Wer sich für den eigenen Garten Inspiration holen möchte, wird in Carnuntum ebenfalls fündig. „Wir haben hier einen Stadtgarten rekonstruiert: Die Damaszener Rose war damals die wertvollste Rose. Ihr Öl wurde sogar in Gold aufgewogen. Die Römer pflanzten aber auch Küchen- und Heilkräuter. Thymian, Salbei, Rosmarin – all das nahmen sie von Italien mit.“