Der Nibelungenplatz und seine Beete
Das Team rund um Stadtgärtner Mario Jaglarz kümmert sich nicht nur um die Pflanzen am Nibelungenplatz, sondern im gesamten Stadtgebiet. Auch hier zählt Tulln zu den Vorreitern: „Wir arbeiten seit vielen Jahren streng nach ökologischen Kriterien. Ja, das bedeutet ein bisschen Mehraufwand. Aber der lohnt sich!“
Wer genau schaut, entdeckt in den Beeten am Nibelungenplatz bräunliche Kugeln: Der Lavamulch kommt aus Österreich, ist Dünger und Wasserspeicher in einem. „Außerdem erleichtert er uns Gärtnern das Leben: Man kann in die Beete steigen, ohne den Boden zu verdichten, und Beikraut sehr leicht auszupfen.“ Bald soll vom Lavamulch aber nichts mehr zu sehen sein. „Flächenschluss“ nennt das der Profi: „Den wollen wir mit unseren Beeten schon im ersten Jahr erreichen.“
Der Nibelungenplatz grenzt direkt an die Donaulände: „Mein zweiter Tipp! Die Donaulände ist ein toller Platz zum Verweilen“, empfiehlt Mario Jaglarz. Wer die Sonne liebt, schnappt sich einen Liegestuhl mit Blick aufs Wasser.