Sonnenwende

in der Wachau und im Nibelungengau

Jedes Jahr rund um den 21. Juni steht die Donauregion Wachau-Nibelungengau-Kremstal ganz im Zeichen der prächtigen Sonnwendfeiern und lädt zu einem farbenprächtigen Spektakel ein. Tausende treibende Lichter auf dem Donaustrom, Feuerspektakel in den Orten, eindrucksvolle Feuerwerke und wunderbare Gelegenheiten für kostbare Augenblicke machen die Sonnwendfeiern im Nibelungengau und in der Wachau jedes Jahr wahrhaft unvergesslich.

Die nächsten Sonnwendfeiern finden am 20. Juni 2026 in der Wachau & am 27. Juni 2026 im Nibelungengau statt!

Feuerspektakel entlang der Donau

Neben einem grandiosen Feuerspektakel zu beiden Seiten der Donau und einem funkelnden Lichtermeer entlang des bezaubernden Flusstales, wissen auch die international renommierten Wachauer Weine und regionalen Delikatessen ihre Stammgäste aus aller Welt in ihren Bann zu ziehen.

Die Geschichte der Sonnwendfeuer

Seit über 400 Jahren brennen jedes Jahr im Sommer die Sonnwendfeuer in den Regionen entlang der Donau. In der Wachau wurde dieser Brauch auf besondere Weise bewahrt.

Heidnischer Brauch & christlicher Johannestag

Woher die Tradition stammt, lässt sich nicht genau sagen. Manche sprechen von alten Sonnenkulten der Kelten, Slawen und Germanen. Sicher ist nur: Der Kirche war das Ganze lange ein Dorn im Auge. Zu heidnisch, zu wild, zu wenig kontrollierbar. Also wurde umgedeutet und der 24. Juni im Mittelalter zum Johannestag erklärt.
Die ältesten belegten Sonnwendfeiern in Niederösterreich stammen aus dem frühen 17. Jahrhundert: 1604 in Rosenburg am Kamp und 1609 in Klosterneuburg. Gefeiert wurde überall – aber nirgends so intensiv wie in der Wachau und im Nibelungengau. Bis 1754. Dann kam das Verbot. Zu gefährlich, zu viele Brände, zu viel „Aberglaube“ im Zeitalter der Aufklärung.

Als die Sonnwendfeuer zum Volksfest wurden

Erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts kehrte das Sonnwendfeuer zurück. Aber nicht nur das. Erstmals wurde auch gemeinsam gefeiert – mit Tischen im Freien, Marktständen und Musik. „Johannisspezialitäten“ wie Krapfen, Lebkuchen, gebackene Holunderblüten und Met versüßten dabei den Abend. Für lodernde Flammen sorgten nun nicht mehr nur Holzstöße und Pechfässer, sondern auch die neuen Erfindungen der Zeit: Raketen und bengalische Feuer. Tausende Lichter, die sich in der Donau spiegelten. Ein Erlebnis, das Reisende, Schriftstellerinnen, Schriftsteller und Journalisten tief beeindruckte – und das über ihre Geschichten und Texte weitererzählt wurde.
Bis heute zählen die Sonnwendfeiern in der Wachau und im Nibelungengau zu den Höhepunkten im Sommer. Man kann die Feuerwerke vom Wasser aus erleben – zum Beispiel auf einem der Donauschiffe, die an diesen speziellen Abenden die Region durchkreuzen. Besonders stimmungsvoll ist aber auch, hinauf in die Weinberge zu spazieren und den Lichtertanz von oben zu beobachten.
 

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Häufig gestellte Fragen zur Sonnenwende