Die niederösterreichische Donauregion offenbart eine Kulturlandschaft, deren Wert weit über das Materielle hinausgeht. Die Reise beginnt in der tiefen Vergangenheit, sichtbar in der über 25.000 Jahre alten Venus von Willendorf und der ältesten Frauenplastik, der 32.000 Jahre alten Fanny vom Galgenberg, welche die Anfänge menschlicher Ausdrucksformen markieren.
Die Auseinandersetzung mit der Geschichte setzt sich fort auf den Spuren der Römer entlang des Donaulimes und in den Kulturlandschaften der Region Kamptal, Wagram, Tullner Donauraum, wo mittelalterliche Schauplätze, Mythen wie die Nibelungensage und die Burgengeschichte rund um die Ruine Dürnstein zur inneren Einkehr einladen. Das Stift Klosterneuburg steht exemplarisch für die geistige und kulturelle Strahlkraft des Barock und eröffnet Räume für Kontemplation über Vergänglichkeit und Meisterschaft. Ergänzt wird dieses Spektrum durch die Spuren berühmter Komponisten und Maler wie Haydn und Schiele sowie durch zeitgenössische Kulturformate und Festivals entlang der Donau – etwa auf der Donaubühne in Tulln.
Die Donauregion Niederösterreich bietet eine Kulturlandschaft von tiefem Wert, deren Geschichte von der Altsteinzeit bis zur Moderne reicht und zur bewussten Auseinandersetzung einlädt. Die Reise beginnt bei den Anfängen menschlicher Kunst, belegt durch Funde wie die Venus von Willendorf und die Fanny vom Galgenberg. Entlang der Donau ermöglichen historische Zeugen wie der Römerlimes, die Nibelungensage und die barocke Pracht der Stifte Melk und Göttweig eine meditative Verankerung in der Vergangenheit. Vervollständigt wird dieses Spektrum durch die Spuren bedeutender Komponisten und Maler sowie die zeitgenössischen Reflexionen in der Kunstmeile Krems.
Die Donau prägt in Niederösterreich eine Lebensader voller Geschichte, Natur und kultureller Vielfalt. Im Tullner Donauraum der Region Kamptal, Wagram, Tullner Donauraum verbinden sich historische Spuren entlang des Donaulimes mit weitläufigen Auenlandschaften und gewachsenen Kulturräumen.
Charakteristisch sind die offene Flusslandschaft, die Nähe zu bedeutenden Kulturstätten, malerische Weinlandschaften sowie ein dichtes Netz an Rad- und Spazierwegen. Burgen, Klöster und naturnahe Erholungsräume entlang der Donau machen diesen Abschnitt zu einem vielseitigen Erlebnisraum, in dem Bewegung, Geschichte und Landschaft in besonderer Weise zusammenwirken.
Die Donau ist Schauplatz einer lebendigen und facettenreichen Festivallandschaft. Das Spektrum reicht von Klassik über Kabarett und zeitgenössischer Performance bis hin zu Literatur – stets auf hohem Niveau. Dieser einzigartige Genremix bereichert die Kulturlandschaft nachhaltig, zieht ein internationales sowie heimisches Publikum an und macht die Region zu einem pulsierenden Kulturzentrum. Die wichtigsten Festivalformate sind hier zusammengefasst.
Von hochkarätigen Kultur-Festivals und Konzerten über traditionelle Winzerfeste und Heurigen bis hin zu stimmungsvollen Märkten und regionalen Volksfesten. Diese Vielfalt macht die Donau zu einem lebendigen Treffpunkt, bei dem Gäste die lokale Kultur, Kulinarik und die besondere Gastfreundschaft der Region hautnah erleben können.
Der Donaulimes war die Außengrenze des Römischen Reiches und erstreckt sich als bedeutendes historisches Denkmal durch Niederösterreich. Als Teil des UNESCO-Welterbes zeugen seine Überreste von ehemaligen Kastellen, Wachtürmen und Römerstädten von der einstigen militärischen und kulturellen Macht. Diese archäologischen Stätten laden zur tiefen Betrachtung der römischen Geschichte und ihrer prägenden Rolle in der Donauregion ein.