Von Obergern aus führt der Weg zunächst nordwärts über den Stickelsteig, der in zahlreichen Kehren durch den Wald hinab in den wildromantischen Windstallgraben führt. Unten angekommen erreicht man die Donau, wo die Reste eines römischen Wachturms eindrucksvoll an die jahrtausendealte Geschichte dieser Landschaft erinnern. Entlang des Ufers geht es weiter nach Rossatzbach, bevor der Weg in den ruhigen Seegraben abzweigt und wieder allmählich an Höhe gewinnt. Vorbei an der idyllisch gelegenen Hubertuskapelle und über den traditionsreichen Pemexel gelangt man schließlich zum Roten Kreuz, einem aussichtsreichen Punkt mit weitem Blick über das Donautal. Der Rückweg führt über die geheimnisvollen Sieben Gräber – norisch-pannonische Hügelgräber aus vorchristlicher Zeit – und schließt diese eindrucksvolle Runde voller Natur, Kultur und Geschichte wieder in Obergern.