Der Erlauftalradweg startet direkt am Donauradweg bei der Erlauf-Mündung; vor Erlauf ist eine kurze Steigung zu überwinden; auf der südlichen Ausfahrt hält sich die Radroute noch dicht am Flusslauf, bevor sie im Gemeindegebiet von Bergland von diesem Abstand nimmt; Verlauf bis Wieselburg; ab Bodensdorf verläuft die Radroute auf einer Etage höher auf mäßig befahrener Landesstraße 8 Kilometer eben, mit einigen Kurven versehen durch einige bäuerliche Dörfer bis nach Purgstall; die folgenden weiterhin ebenen 7 Kilometer bis Scheibbs weisen Radwegequalität mit wassergebundener Schotterdecke auf; dieser Abschnitt zählt zu den schönsten des Erlauftalradweges; hingegen zu den schönsten Orten der Radtour zählt das Zentrum der Bezirksstadt Scheibbs; danach verläuft die Route ca. 2 Kilometer auf einer Nebenstraße durch zwei Ortschaften, bevor sie ab Miesenbach (St. Anton) als Radweg parallel zur Bundestraße mit zwei Querungen weiterhin eben auf Kienberg zustrebt; nach Kienberg ist Mischverkehr angesagt, zunächst ca. 2,5 Kilometer auf Bundestraße bis in das Zentrum von Gaming; Gaming ist das Ende der Familien-Variante des Erlauftalradweges, denn nun beginnen die Steigungen, durchgehend auf Landes- und Bundesstraßen-Abschnitten; 2 Kilometer nach Gaming (431 Meter) zweigt die Route auf einen idyllischen Landesstraßenabschnitt ab, bald danach beginnt ein erster kürzerer Anstieg, nach einer kurzen Abfahrt der 2 Kilometer lange Anstieg nach Pfaffenschlag mit einer Steigung zwischen 8 und 10 Prozent; parallel zur Route verkehrt heute zu besonderen Anlässen noch der Ötscherland-Express zwischen Gaming und Lunz am See; auch die Bahn schafft diesen Höhenunterschied, allerdings mit nivellierter Streckenführung; nach einer Rast am Pfaffenschlager Sattel (695 Meter), umgeben von bäuerlichen Gehöften der Ostalpenausläufer, verläuft die Radroute weiter auf einer mäßig befahrenen Straße hinunter nach Lunz am See, wo der Erlauftalradweg an den Ybbstalradweg anbindet.