Von Traismauer an der Donau nach St. Pölten
Vom Marinehafen in Traismauer – und damit praktischerweise in direkter Anbindung an den Donauradweg – führt der Traisental-Radweg entlang der Traisen nach Herzogenburg. In St. Andrä führt der Weg über einen Steg auf die andere Seite. Weiter geht es auf asphaltierten Uferwegen fernab vom Verkehr nach St. Pölten.
Auf der gesamten Etappe gibt es kaum nennenswerte Steigungen, deshalb ist das erste Teilstück des Traisental-Radwegs ein guter Tipp für Familien mit Kindern.
Von St. Pölten nach Lilienfeld
Auf asphaltierten Uferwegen und ruhigen Nebenstraßen führt der Traisental-Radweg über Wilhelmsburg nach Lilienfeld. Auch auf diesem Teilstück gibt es keine gröberen Steigungen.
Von Lilienfeld nach St. Aegyd am Neuwalde
Von Lilienfeld führt die Reise auf idyllischen Uferwegen über Hohenberg und einige leichte Anstiege nach St. Aegyd/Neuwalde. Rund 200 Höhenmeter gilt es auf dem 3. Teilstück zu bewältigen, die allerdings auch für kleine Radfahrer leicht zu meistern sind.
In Freiland verabschiedet sich einer der beiden Quellflüsse der Traisen (die „Rechttraisen“ oder „Türnitzer Traisen“) aus dem Blickfeld der Radfahrer. Von nun an folgt der Weg der Unrechttraisen, die die Radfahrer bis St. Aegyd begleitet.
Tipp: Die Bahnradroute nach Türnitz zweigt in Freiland ab und führt auf 9 km und durch drei Tunnel auf der ehemaligen Bahntrasse entlang.
Von St. Aegyd am Neuwalde nach Mariazell
Das nächste Ziel ist Kernhof mit seinem Kameltheater und dem „weißen Zoo“. In Kernhof beginnt das schwierigste Stück des gesamten Radwegs: Der etwa 4 km lange, kurvenreiche Anstieg auf das Gscheid kurz vor der Grenze zur Steiermark. Dieses Teilstück hat es in sich und wird daher von einigen Radfahrern zu Fuß bewältigt.
Ist der höchste Punkt erreicht, wechselt die Strecke von gut befestigten Wegen auf eine wenig befahrene Landstraße, die über Ulreichsberg, vorbei am Hubertussee und entlang der Walster schließlich ans Ziel zur Basilika Mariazell führt.