"WILDE"" Vertreibung, Mord, Enteignung, Zwangsmigration

Zeitzeugenbericht zum Schicksal der Sudetendeutschen im Raum Krems

  • Gesundheitszentrum Goldenes Kreuz, 3500 Krems an der DonauGesundheitszentrum Goldenes Kreuz, 3500 Krems an der Donau

Termine

  • Freitag, 27.03.202618:30-20:30 Uhr

Beschreibung

Die Vertreibung der Sudetendeutschen aus den böhmischen Ländern ist bis heute nicht nur ein Trauma für die Betroffenen und ihre Nachfahren, sondern meist auch ein Tabu, das sich nur Wenige anzusprechen wagen.
Josef Gruber spannt in seinem Vortrag den Bogen vom jahrhundertelangen, relativ friedlichen Zusammenleben von Tschechen und Deutschen als multiethnische Gesellschaft bis hin zur „wilden“ Vertreibung , der Zwangsmigration der sudetendeutschen Bevölkerung in den letzten Kriegstagen des zweiten Weltkrieges.
Bereits das Friedensdiktat von St. Germain nach dem ersten Weltkrieg, die Aufspaltung der Habsburger Monarchie, zeigte negative Auswirkungen auf die deutschsprachige Bevölkerung, Neid und Nationalismus entzweite die Bevölkerungsgruppen.
Der Anschluss an Nazideutschland, die grausame Naziherrschaft selbst führte letztendlich zu Hass, Gewalt, Racheakten und zahlreichen Massakern an der deutschen Zivilbevölkerung zu Kriegsende.
Im Jahre 1945 begann die sogenannte "wilde" und brutale Vertreibung der nicht tschechischen Bevölkerung ,
darunter ca. 3 Mill. deutschsprechender Altösterreicher, welche brutalst ermordet, massakriert oder mit nichts vertrieben wurden. Dieses nach dem Völkerrecht widerrechtliche Vorgehen wurde durch die BENESCH- DEKRETE pardoniert , die heute trotz EU Beitritt Tschechiens noch aufrechter Bestand sind. Mit dem Zeitzeugenbericht von Hubert Weissenböck werden diese bis dato straf- und verfolgungsfreien, tabuisierten Grausamkeiten angesprochen, Hubert Weissenböck und Josef Gruber wollen einen Beitrag leisten, diese dunkle Seite der Geschichte aufzuarbeiten.

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