Wir bitten um Geduld

Jenseits der Metropolen Warum wir es uns nicht mehr leisten können, alles abzureißen und neu zu bauen. | Vortrag und Diskussion von und mit Stefan Schlicht (D), Schlicht Lamprecht Kern Architektur Stadtplanung 21. März

  • Bücherei Gundelsheim

Veranstaltungsort

Vortragssaal der Kunsthalle Krems,
Museumsplatz 5,
3500 Krems an der Donau

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  • Bücherei Gundelsheim
„Jenseits der Metropolen braucht es mehr Mut und Weitsicht bei den Entscheidungsträgern, mehr Verständnis für die regionale Baukultur bei den Bürgern, mehr Leidenschaft und Engagement bei den Planern. Schlussendlich viel mehr Verantwortung gegenüber dem Bestand, bei allen“, Stefan Schlicht.

Das Büro Schlicht Lamprecht Kern schafft nicht nur beachtenswerte Architektur, es bearbeitet seit vielen Jahren Themen, die mit der aktuellen Umweltsituation in den Brennpunkt des Baudiskurses gerückt sind: Anpassung, Umbauen, Wiederverwertung. Das Büro zeigt, wie man sich dem enormen Energie- und Ressourcenverbrauch, ebenso wie der riesigen Abfallmengen, die das Bauen weltweit produziert, entgegenstellen kann. Als Vorsitzender des Bund Deutscher Architekten (BDA) im Bezirk Unterfranken sieht Stefan Schlicht in öffentlichen Auftraggeber:innen, aber auch Immobilienbesitzer:innen und Wohnbaugesellschaften Partner:innen, ohne die die Herausforderungen, die uns der Klimawandel beschert, nicht zu bewältigen sind. Folgerichtig reichen die Arbeitsfelder des Büros weit über die Kompetenzen des reinen Bauens hinaus und umfassen auch die Schwerpunkte Stadtplanung, Ortsplanung und Denkmalpflege. Die komplexen Problemlagen von „Land“ und „Rand“ werden auf unterschiedlichen Ebenen und Maßstäben erkundet und bilden die Basis für eine Reihe von beispielhaften Projekten und Entwicklungen im suburbanen oder ländlichen Raum: Das beginnt bei profanen Beschilderungskonzepten, umfasst sorgfältige punktuelle bauliche Eingriffe in die Dorfstruktur und reicht bis zu Ergänzungsbauten und Brückenprojekten. Als wichtige Aufgabe sieht der Architekt die Beratungstätigkeit für eine Vielzahl von Kommunen und Gemeinden, die er, gemeinsam mit seiner Frau, die Stadtplanerin ist, wahrnimmt. Ziel dieser oft jahrelangen prozesshaften Begleitung ist es, die spezifischen und lokalen Besonderheiten zu benennen und geeignete Instrumente zur Lösung einzusetzen: Konzepte zur Neuordnung und solche zur integrierten städtebaulichen Entwicklung (ISEK), die Erstellung von Rahmenplänen und bisweilen die Begleitung der Gemeinden bei partizipativen Prozessen.

Vortrag

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Eintrittspreis
Freier Eintritt

Termine & Beginnzeiten

21. März 2024
19:00 bis 21:00 Uhr