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Wachauer Marillenernte startet: Orange Köstlichkeit lockt in die Wachau

Aufgrund der seit Wochen anhaltend warmen Temperaturen sind die Wachauer Marillen heuer ungewohnt früh reif. In den nächsten Tagen beginnt die Haupternte der EU-geschützten Frucht und damit die beste Gelegenheit um frische Marillen in der Wachau zu kaufen, oder sie zu Köstlichkeiten verarbeitet, in den regionalen Gastronomiebetrieben zu verkosten.

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© Steve Haider

Spitz, am 2.7.2018 Beim Kauf von Wachauer Marillen sollte man unbedingt auf das Gütesiegel "Original Wachauer Marille" achten. Jedes Jahr gibt es Stände, die Marillen von zweifelhafter Herkunft als "Original Wachauer Marille" verkaufen. Diese "importierten" Marillen sind andere Sorten und haben ein deutlich schwächeres Aroma und weniger Geschmack. Die Wachauer Marillen sehen nicht nur hübsch und prall aus, sondern haben einen ausnehmend süßen, saftigen Fruchtgeschmack. Beim Kaufen sollte man auf das Logo mit dem typischen Wachauer Erntekorb "Marillenzistel" und der grünen Schrift "Original Wachauer Marille" achten, die an den Marillenständen auf den Schirmen und in vielen Fällen auch auf den Kartons sichtbar sind, mit denen die Marillen verpackt sind.

2018: Durchschnittlich gute Ernte
Wachauer Marillen werden fast ausschließlich ab Hof bzw. vom Marillengarten weg verkauft. Nur die reifen Früchte werden laufend frisch gepflückt und die täglichen Erntemengen zum Verkauf angeboten. Da die Betriebsgrößen bei den Marillenbauern zum Teil sehr gering sind, ist die tägliche Verfügbarkeit der Marillen oft gering. Um sicherzugehen, dass man die gewünschte Menge an Marillen bekommt, empfiehlt es sich die Online-Marillenbörse zu nützen oder direkt beim Marillenbauern vorzureservieren.

Süße Früchtchen auf dem Teller
Egal, ob frisch vom Baum, in Knödeln, in Kuchen und Strudeln, als Marmelade, Kompott oder als Kreation in den vielen Landgasthäusern oder Haubenrestaurants der Wachau - die Wachauer Marille hat jetzt auf den Speisekarten Hochsaison. Geerntet werden die vollreifen Früchte in sorgfältiger Handarbeit mit dem traditionellen Pflückkorb - dem Wachauer Marillenzistel. Durch seine schmale und spitz nach unten zusammenlaufende Form, kann mit dem Zistel einfacher in den hohen Bäumen geerntet werden, und der Druck auf die unten im Pflückkorb liegenden Marillen wird dadurch nicht zu groß. Wachauer Marillen sind durch ihr volles Aroma nicht gut transportfähig und sollten auch möglichst frisch verspeist werden.

Gefeierte Marille
Traditionell gefeiert wird die Marille dieses Jahr wieder beim Marillenfest "Alles Marille" in Krems von 13. bis 15. Juli. Die ganze Altstadt steht dann im Zeichen der Marille. Ein besonderes Erlebnis ist der Anschnitt des größten Wachauer Marillenkuchens in der Wachau. Flaumig, frische Marillenknödel vom bunt bemalten "Marillenknödelautomaten" sind der kulinarische Höhepunkt beim Spitzer Marillenkirtag vom 19. bis 22. Juli. Auch der Spitzer Dorfbrunnen wird während des Festes zur Labstelle für flüssige Marillenköstlichkeiten. Feierlich zelebriert wird auch die jährliche Kür von Prinz Marillus und Prinzessin Aprikosia. Begleitet werden die Feierlichkeiten rund um den "Marillen-Adel" traditionell vom Tanz der Volkstanzgruppe in typischer Wachauer Tracht.

Alle Infos zur Marillenernte, Webcam zum Reifestatus, Online-Marillenbörse, viele Ausflugstipps und Adressen von Wachauer Marillenbauern finden sich unter www.marillenernte.com

Presserückfragen:
Mag. Jutta Mucha-Zachar, Donau Niederösterreich Tourismus GmbH, Schlossgasse 3, 3620 Spitz, Tel: +43(0)2713-30060-24, email: jutta.mucha-zachar@donau.com 

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