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Schloss Niederweiden
Burgen & Schlösser in der Region Römerland Carnuntum-Marchfeld

  • Schloss Niederweiden, Marchfeld
  • Schloss Niederweiden, Marchfeld
  • Wildküche auf Schloss Niederweiden, Marchfeld
  • Garten Schloss Niederweiden, Marchfeld
  • Chinesische Wandmalerei Schloss Niederweiden, Marchfeld

Das ehemalige Jagdschloss ist nur 3 km von Schloss Hof entfernt und ein echter Geheimtipp.

Privates Kleinod des Prinzen Eugen von Savoyen
Ernst Rüdiger Graf von Starhemberg beauftragte um 1693 Johann Bernhard Fischer von Erlach, ein kleines Jagdschloss zu entwerfen. 1726 erwarb Prinz Eugen von Savoyen Schloss Niederweiden und ließ östlich des Schlosses einen großzügigen Garten anlegen. Dieser rokokohafte Garten zeigt bereits den Wandel in der Gartenkunst: Lässt der Schloss Hofer Garten noch die strenge Symmetrie des Barock erkennen, ist hier die verspielte Unregelmäßigkeit wichtigstes Gestaltungsprinzip.

Umgestaltung unter Maria Theresia
1738 ging der Besitz an Joseph Friedrich von Sachsen-Hildburghausen. Niederweiden war seitdem mehrmals Schauplatz berauschender Festlichkeiten. 1754 sah sich der Besitzer jedoch genötigt Schloss Niederweiden gewinnbringend zu veräußern. 1755 erwarb Maria Theresia Schloss Niederweiden und machte es ihrem Gemahl zum Geschenk. 1765 beauftragte Maria Theresia Nikolaus von Pacassi das Schloss umzugestalten. Der ovale Saal mit neuer Kuppeldecke erhielt illusionistische Wandmalereien mit exotischen Pflanzen, Vögeln und orientalischen Musikanten. Heute wird Schloss Niederweiden dauerhaft als Ausstellungsort genutzt. Sehenswert ist auch die angeschlossene, barocke Wildküche mit originalgetreuer Einrichtung. Die Patisserie von Schloss Niederweiden ist während der Ausstellungssaison täglich von 10-18 Uhr geöffnet.

Ausstellung 2018-2020: "Warum isst die Welt wie sie isst?"
Schloss Hof und Schloss Niederweiden widmen sich in den Jahren 2018 bis 2020 in Form von drei Sonderausstellungen der Frage "Warum isst die Welt wie sie isst?" Die interaktiven Ausstellungen laden mit vielen spielerischen Stationen und einem umfangreichen Rahmenprogramm zum "sinnlichen" Erleben des Themas ein. Ein intakter Gutshof mit 240 Tieren auf Schloss Hof, eine originalgetreu eingerichtete barocke Wildküche in Schloss Niederweiden, es gibt wohl kaum passendere Orte, um Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Essens darzustellen als die beiden Schlösser im fruchtbaren Marchfeld.

TEIL 1, 2018: Sinn & Sinnlichkeit:
Welche sinnlichen und kulturellen Dimensionen in der Lebensmittelproduktion stecken, zeigen vier eindrucksvolle Installationen zu den Themen Optik, Geruch, Haptik und Geräusch. Was, wie viel und wo gegessen wird, ist mehr als bloße Nahrungsaufnahme – es ist Ausdruck von Wertvorstellung, Kultur, Brauchtum, Reichtum, Armut, Alter und Geschlecht. – Eine Ausstellung  zum Sehen, Hören, Riechen und Fühlen.

https://www.schlosshof.at/der-standort/schloss-niederweiden/

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