• Kulinarik Dürnstein © Andreas Hofer
  • Kellnerin im Dirndl serviert Mehlspeisen
  • Picknick in Spitz © Andreas Hofer
  • Marillenknödel © Niederösterreich Werbung / Stefan Fürtbauer
  • Frühstück im Richard Löwenherz, Dürnstein © Donau Niederösterreich
  • Reife Marillen in der Wachau
  • Kulinarik beim Heurigen Gallhofer in Rührsdorf © Andreas Hofer

Genussreise Wachau

Genuss im Herzen der Wachau – noch viel mehr als Marille und Wein

Die Wachau, ein Tal zum Staunen und der perfekte Ort für einen genussvollen Aufenthalt. Bei einem Urlaub entlang er Donau sind kulinarische Hochgenüsse, Schmankerl und wunderbare Einblicke in traditionsreiche Handwerksbetriebe sowie der eine oder andere Verdauungsspaziergang inbegriffen. Das ideale Wochenende also für abenteuerlustige Feinschmecker.

Empfohlener Reisedauer: 3 Tage
Besonders empfohlen für: Paare, Kulinarikliebhaber (auch Kleingruppen)
Empfohlener Reisezeitraum: April bis Oktober

 

Tag 1: Wachau-Genuss pur in Spitz

Die kulinarische Reise beginnt in Spitz an der Donau im Herzen der Wachau. Bevor es aber losgehen kann, wird in einem der Nächtigungsbetriebe eingecheckt. Im Laglers Hotel Weinberghof kann man wohnen, wo der Wein wohnt. Direkt in den Weingärten von Spitz gelegen ist auch das Boutiquehotel WeinSpitz – in klimatisierten Terrassensuiten zelebriert man dort die Liebe zu Details. Besonders gut schlafen lässt es sich auch direkt an der Donau im Donauschlössel.

Hautnah erleben kann man die Geschichte der Donauschifffahrt im Schifffahrtsmuseum in Spitz. Zu besichtigen sind Traditionsgegenstände, wie die komplette Ausrüstung eines Pferdeschiffszuges.

Die Gegend erkundet man am besten mit einer kleinen Wanderung entlang des Welterbesteiges Wachau zum Roten Tor. Von hier aus hat man eine atemberaubende Aussicht über die Spitzer Weinberge. Auch ein Spaziergang zur Ruine Hinterhaus ist immer eine gute Idee. Die frische Luft macht gleich Lust auf ein Gläschen Veltliner oder Riesling – zum Glück gibt es die gut bestückten Weinkühlschränke.

Ein Abendessen im Gasthof Prankl in Spitz ist das kulinarische Highlight des ersten Tages. Der Familienbetrieb verbindet Tradition und Moderne und wartet mit neuinterpretierten Klassikern wie Prankls Hausschnitzerl oder der Fischvariation auf. Die kreativen Nachspeisen darf man sich nicht entgehen lassen: Besonders himmlisch sind das Marillentiramisu oder die Wachauerschnitte nach Art des Hauses.

Tipp für den Tagesausklang: Wie wäre es in den Sommermonaten mit einer Weinverkostung auf einer Zille? „Sundown Spritzer“ nennt sich das Angebot von Ahoi Wachau mit Terminen zwischen Juni und September: Das Rezept: zwei Zillen auf der Donau, eine Truhe Eis, gute Musik und feinen Wein vom Winzerhof Supperer.

 

Tag 2: Verführerische Kostproben in Mühldorf und Spitz

Der zweite Tag der kulinarischen Wachau-Reise beginnt mit einem gemütlichen und ausgiebigen Genussfrühstück im ausgewählten Nächtigungsbetrieb. Anschließend geht es weiter nach Mühldorf, das am Rande der Wachau und im Spitzer Grabens liegt. Ein Geheimtipp für Wachauliebhaber, der aber sehr viel zu bieten hat. Etwa das Bäckereimuseum Mühldorf, das einen Lehmbackofen aus dem Jahr 1625 zu bestaunen hat. Die Marillenhof-Destillerie Kausl ist eine großartige Anlaufstelle für marillige Mitbringsel. Und Whiskey gibt es dort übrigens auch zu verkosten.

Wer jetzt noch Lust auf etwas Deftiges hat, macht einen Abstecher zum Ab-Hof-Verkauf von Johann Dallinger, er bietet etwa Edelwelsfilets an. Frisch zubereitet kann man seine Produkte auch im Gasthof Weißes Rössl genießen, der ideale Ort für ein Mittagessen.

Für ein Abendessen bietet sich das Gasthaus Goldenes Schiff in Spitz an. Hier schwingt die Chefin persönlich den Kochlöffel. Das Augenmerk liegt auf Qualität sowie auf Produkten aus der Umgebung.

Geheimtipp: Die Biokäserei Roland Berger in Mühldorf ist eine Käsemanufaktur, in der ausschließlich Milch aus biologischer Landwirtschaft verarbeitet wird. Bei einem Besuch im Reifekeller mitsamt einer Verkostung tun sich außergewöhnliche Geschmäcker auf – am besten gepaart mit einem Glas Wein.

 

 

Tag 3: Highlights und Hochgenüsse in Weißenkirchen

Am dritten und letzten Tag wird noch einmal ausgiebig im Quartier gefrühstückt, bevor schon die Koffer gepackt werden. Auf Sie warten aber noch köstliche Eindrücke aus der Wachau. Der nächste Stopp der Reise ist daher im kleinen Weinort Joching, wo der Besuch von Michis Käseladen auf der Tagesordnung steht. Bis zu 30 verschiedene Hart-, Schnitt-, Frisch- und Weichkäsesorten gibt es hier zu verkosten. Ein paar Meter entfernt befindet sich der Kirchenwirt, bei dem feinste Wachauer Hausmannkost zubereitet wird.

Weißenkirchen darf auf der kleinen Wachau-Reise nicht fehlen, hier bietet sich ein Spaziergang am Donaustrand und durch die idyllischen Gassen an. Immer eine gute Idee ist eine kurze Wanderung durch die bekanntesten Rieden (Ried Klaus und Ried Achleitn) von Weißenkirchen, denn man will ja schließlich wissen, wo der Wein herkommt Und wo verkostet man den am besten? Richtig, bei einem der zahlreichen Heurigen in der Region. Der Heurigenkalender gibt Auskunft, was in der Nähe gerade geöffnet ist. Und dann ist es auch schon wieder Zeit für die Heimreise – aber mit vielen Wachau-Eindrücken im Gepäck und hoffentlich einem glücklichen Bauch.

Die Highlights dieser Genussreise auf einen Blick

Wir bitten um Geduld

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Den blauen Turm kennt man, das Stift sollte man auch von innen gesehen haben. Das Stift Dürnstein wurde 1410 als Augustiner-Chorherrenstift gegründet, 300 Jahre später prachtvoll barock umgebaut und 1788 durch Kaiser Joseph II. aufgehoben. Seit damals gehört es den Augustiner-Chorherren von Herzogenburg, die die gesamte Anlage in den letzten Jahrzehnten umfangreich renovierten und so seine Atmosphäre bewahren konnten.

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Die Landesgalerie Niederösterreich ist ein neuer, dynamischer Ausstellungsort für das österreichische Kunstschaffen. Sie verbindet die Bestände der Landessammlungen Niederösterreich mit wichtigen Privatkollektionen und reagiert mit Themen- und Personalausstellungen auf Fragen der Gegenwart. Die Lebensrealität der Menschen ist Dreh- und Angelpunkt des Programms, das sämtliche Kunstgattungen umfasst und das Alte mit dem Neuen in Dialog setzt.

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Stift Göttweig

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Unübersehbar thront das Benediktinerstift Göttweig in 422 m Seehöhe am östlichen Rand der weltberühmten Wachau. Seit 2000 gehört Stift Göttweig zum UNESCO-Weltkulturerbe ist daher heute nicht nur Anziehungspunkt für Gäste aus aller Welt, sondern auch ein spirituelles Zentrum im Herzen Niederösterreichs. Nicht nur eine Besichtigung des Stiftes ist einen Ausflug wert, auch das Stiftsrestaurant mit seinem eindrucksvollen Ausblick auf das Donautal ist ein Highlight.

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Reisetipps & Beratung

Gefällt Ihnen unser Reisetipp – oder haben Sie andere Wünsche? Gerne sind wir Ihnen bei der Planung behilflich und haben weitere Empfehlungen für Ausflugziele und Gastgeber in unserer Region.

 

Wo werden besonders einfallsreiche Kreationen aufgetischt, und wo gibt’s authentische und urige Gerichte aus Großmutters Küche? Welche Menschen stecken hinter den Gerichten? Woher kommen die dafür verwendeten Produkte und wie werden sie hergestellt? Aber auch: Was sollte man sonst gesehen haben? Was gibt es an kulturellem Angebot, an Wanderungen, Ausflugszielen & Co? Und wo sollte man übernachten?

Antworten auf all diese Fragen enthalten die mit größter Sorgfalt kuratierten kulinarischen Reisen über zwei bis drei Tage für Gäste mit kulinarischem Anspruch – sowie großem Interesse an der Region und ihren Menschen. Es sind 360-Grad-Erlebnisse, bei denen die Kulinarik den roten Faden bildet, die aber auch Begegnungen mit Menschen und Hands-on-Erlebnisse ermöglichen, die Übernachtungsvorschläge beinhalten und einzigartige Erlebnisse abseits von Gaumenfreuden.

Mehr Infos über genussvolle Niederösterreich-Reisen gibt es hier.