Ausflugsparadies Donauregion

Ob Römer in Carnuntum, Richard Löwenherz in Dürnstein oder Egon Schiele in Tulln: an der Donau erwarten einen außergewöhnliche Orte und Plätze und eine Vielzahl an Geschichten & G´schichtln.

Also los! Stressfrei mit Bahn oder Bus anreisen und bekannte und weniger bekannte Orte kennenlernen. Die beliebten Wachauer Weinorte Spitz und Dürnstein bieten sich ebenso wie die Gartenstadt Tulln, Hainburg oder Orth für einen Tagesausflug an.

 

 

Bei diesen Tagesausflügen können Sie das Auto getrost zu Hause lassen

Auf Schieles Spuren in die Gartenstadt Tulln

Tulln an der Donau gilt als Drehscheibe für eine ganze Region vor den Toren Wiens. Bekannt ist Tulln ganz besonders wegen den vielen Möglichkeiten rund um die zentralen Themen Donau, Garten und Kunst. Highlights für die Gäste sind die GARTEN TULLN, der naturbelassene Wasserpark, das idyllische Aubad, die blühende Donaulände mit der einzigartigen Donaubühne und das breite Kunst- und Kulturangebot - insbesondere rund um Tullns berühmtesten Sohn Egon Schiele.

Erreicht wird Tulln ganz bequem per Bahn, liegt es ja direkt an der Franz-Josefs-Bahn sowie an der Tullnerfelder Bahn. Über diese Bahnstrecken erreichen Sie die beiden Tullner Bahnhöfe (Hauptbahnhof und Tulln Stadt) von Wien, Krems, Sigmundsherberg, Gmünd/NÖ oder St. Pölten. In der Nähe liegt außerdem der Bahnhof Tullnerfeld mit Anbindungen ab Wien bzw. Salzburg. Vom Bahnhof Tullnerfeld gelangen man über die Bahnverbindung S40 direkt zum Bahnhof Tulln Stadt, der unmittelbar im Zentrum liegt.

Gleich direkt an den Bahnhof Tulln Stadt angeschlossen lässt sich im Egon Schiele Geburtshaus Interessantes über das Leben des jungen Egon Schieles , dessen Vater hier der Bahnhofsvorstand war, erfahren. Nach einem nur 10-minütigem Fußweg kann man im Virtulleum mit Hilfe von Tablets die Stadt Tulln in vielen Facetten spielerisch kennenlernen.
Mittags empfiehlt sich eines der vielen Restaurants am Hauptplatz Tulln, der besonders in den Sommermonaten wegen seine Blütenpracht bei Einheimischen und Gästen gleichermaßen beliebt ist.

Nach einer idyllischem Tretbootfahrt durch den Wasserpark bietet die GARTEN Tulln - die erste ökologische Gartenschau Europas mit 70 Schaugärten und dem 30 Meter hohen Baumwipfelweg - die perfekte Kulisse für Ihren Ausflug.
Unser Tipp: Einfach einen Picknickkorb vorbestellen und während des sonnigen Nachmittags die Seele in einem der vielen Gärten baumeln lassen.
Zu Fuß geht es durch den Wasserpark Richtung Zentrum und wieder zurück zum Bahnhof (ca. 30 Minuten Gehzeit) .


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Dürnstein & Richard Löwenherz

Ein sehr bekanntes Ziel in der Wachau ist der Ort Dürnstein. Wer nach Dürnstein fährt, der erlebt wie Geschichte und Gegenwart zu einem einzigen Erlebnis verschwimmen. Das Stift mit dem berühmten blauen Turm ist nicht nur ein beliebtes Fotomotiv sondern zeigt seit 2019 auch die neue Ausstellung "das Gute - das Schöne - das Wahre". Die romantische Altstadt mit engen Gassen, die sagenumwobene Ruine, gemütliche Heurigenlokale, Restaurants, Cafès und Souvenirshops warten darauf, entdeckt zu werden.

Die Anreise nach Dürnstein ist mit der Bahn einfach und bequem möglich: mit den Zügen der der ÖBB fährt man bis zum Bahnhof Krems und weiter mit der Wachaubahn oder der Buslinie 715 direkt nach Dürnstein. Vom Bahnhof Dürnstein geht man zu Fuß etwa 500m ins Ortszentrum. Mitten im kleinen Örtchen befindet sich auch der Aufstieg zur Ruine Dürnstein. Die leichte Variante führt vor dem Stadttor rechts in den "Wunderburggraben" und ist gut sichtbar beschildert. Auf diesem Themenweg wird über die Gefangenschaft von Richard Löwenherz erzählt. Der Einstieg für die schwierigere Variante - auch Eselsteig genannt - geht zuerst durch das Stadttor hindurch Richtung Zentrum, nach dem Wieser-Shop führt der ebenfalls sehr gut beschilderte Weg nach oben. Auf der Ruine angekommen erwartet Sie ein herrlicher Ausblick auf die Stadt, den blauen Turm und die Donau. Für ausdauerndere Wanderer empfiehlt sich der Vogelbergsteig, dessen Einstieg sich am westlichen Ortsende von Dürnstein befindet.

Nach dem Abstieg von den traumhaften Aussichtsplätzen genießt man eine regionale Jause und die Wachauer Weine in einem gemütlichen Heurigenlokal oder im schattigen Garten eines Restaurants. Für einen Besuch in der Bäckerei Schmidl für ein Original Wachauer Laberl oder für einen Blick in die Wachauer Safranmanufaktur sollte noch Zeit eingeplant werden. Vor der Heimfahrt lohnt sich noch ein Abstecher in die Domäne Wachau. Das Weingut befindet sich in unmittelbarer Nähe des Bahnhofes Dürnsteins. Hier erfährt man Interessantes zu Weinbau, Kultur und Tradition der Region. In der Vinothek kann man von Steinfedern, über Federspiele bis hin zu grandiosen Smaragden alle Topweine verkosten und zum Ab-Hof-Preis kaufen.

In den Sommermonaten gilt das vollbiologische und natürlich angelegte Kuenringerbad als toller Tipp für die ganze Familie. Gemütlich ist auch eine Schifffahrt mit BRANDNER Schiffahrt oder DDSG Blue Danube stromaufwärts nach Melk, wo man sich an Deck vom Wasser aus an der vorbeiziehenden Weltkulturerbe-Landschaft erfreuen kann. Mit der Wachaubahn, der Buslinie 715 oder mit dem Schiff geht es schließlich wieder zurück nach Krems.

Spitz für Pedalritter und Genuss-Wanderer

Der bekannte Winzerort Spitz liegt am linken Donauufer im Herzen der Wachau. Rund um den Tausendeimerberg gelegen, lädt der Ort mit seinen Renaissance- und Barockhäusern, dem wunderbaren Platz vor der spätgotischen Kirche aus dem 15. Jahrhundert und den zahlreichen Heurigenbetrieben zum Verweilen ein. 

Die Anreise nach Spitz ist mit der Bahn einfach und bequem: mit der ÖBB zum Bahnhof Krems und weiter mit der Wachaubahn oder der Buslinie 715 direkt nach Spitz.

In der kleinen, überschaubaren ca. 1.600 Einwohner zählenden Gemeinde sind die Heurigen- und Gastronomiebetriebe, die Donaulände und das Zentrum vom Bahnhof aus leicht fußläufig erreichbar. So auch das Schifffahrtsmuseum Spitz, das im historischen Ambiente des Barockschlosses Erlahof eine große Auswahl an Originalobjekten aus der Blütezeit der Holzschifffahrt und Flößerei zeigt. Für Bewegungshungrige bietet Spitz eine Reihe von Wanderwegen in verschiedenen Längen und Schwierigkeitsstufen an, wie beispielsweise den Panoramaweg Spitzer Graben. Die Ruine Hinterhaus und das Rote Tor mit herrlichen Panoramablick auf den Donaustrom und auf die meist steil abfallenden Weinterrassen gelten als steinerne Zeugen der Geschichte.

Für eine Wanderung mit Kindern eignen sich besonders die beiden Kinderwanderwege "Waldgeistweg" und "Weingeistweg". Beim Radverleih Wachau Touristik Bernhardt am Bahnhof in Spitz kann man sich Fahrräder  und E-Bikes in jeder Größe ausleihen und den Donauradweg oder das Hinterland erkunden. Unternehmungslustige Gäste borgen sich bei Segway Wachau von Thorsten Busch Segways aus und bewegen sich auf diese Art und Weise ganz entspannt durch die Wachau. Während einer gemütlichen Schifffahrt mit BRANDNER Schiffahrt oder der DDSG Blue Danube von Spitz nach Melk und zurück bestaunt man vom Wasser aus eine der berühmtesten Burgruinen - die Ruine Aggstein.

Mit der Wachaubahn, der Buslinie 715 oder auch mit dem Schiff geht es schließlich wieder zurück nach Krems. Die Wachaubahn fährt in der Saison vom 20. März bis 28. November 2021 nur an Samstag, Sonn- und Feiertagen, von 29. Mai bis 3. Oktober verkehrt sie täglich.

Auf römischen Spuren in Petronell-Carnuntum

Petronell-Carnuntum liegt im Osten von Wien, in der Weinbauregion Carnuntum. Der Ort steht auf historischem Boden: Hier entstand einst die größte römische Zivilstadt außerhalb Roms. Carnuntum war Hauptstadt der römischen Provinz Oberpannonien. Viele Zeitzeugen finden sich heute noch hier, das berühmte Heidentor ist das Wahrzeichen der Region. Wichtige Handelsstraßen wie die Bernsteinstraße oder der Donaulimes führten durch Carnuntum.
Auch der Weinbau wird in Petronell-Carnuntum seit vielen Jahrhunderten gepflegt. Typisch für die Weinbauregion Carnuntum ist der Rubin Carnuntum, für den nur die gebietstypische Sorte Zweigelt verwendet werden darf und der strengen Qualitätskriterien unterliegt. 

Erreicht wird Petronell-Carnuntum bequem von Wien aus per Schnellbahn S7. Vom Bahnhof Wien-Mitte verkehren die Züge stündlich.
Nach einem kurzen Fußweg von ca. 15 Minuten vom Bahnhof Petronell gelangt man zum Freilichtmuseum der Römerstadt. Weltweit einmalig wurde hier ein Teil eines römischen Stadtviertels am Originalstandort rekonstruiert, unter anderem auch eine große voll funktionstüchtige Thermenanlage. Während der 1-stündigen Führung erfährt man hier Interessantes über das Leben der Römer und die am Originalstandort rekonstruierten Häuser.
 

Im angeschlossenen Restaurant oder in einem der Gastronomie- oder Heurigenbetriebe im Ort gibt es genug Möglichkeiten zur gemütlichen Einkehr. Nach einem 10-minütigen Spaziergang über den Parkplatz gelangt man zum nahegelegenen Amphitheater mit der Gladiatorenschule. Empfehlenswert ist auch der Besuch des Heidentors – wie schon erwähnt das Wahrzeichen von Carnuntum. Dieses ist vom Parkplatz aus nach einem Fußweg von ca. 15 Minuten erreichbar. Vom Heidentor geht es zu Fuß Richtung Brucker Straße zurück zum Bahnhof (Gehzeit ca. 20 Minuten). 

Alternativtipp: Nach dem Besuch der Römerstadt bietet sich auch ein Spaziergang in den nahegelegenen Donau-Auen an, die gleich hinter dem Freilichtmuseum beginnen. Hier können Sie auf gemütlichen Pfaden durch den Auwald an die Donau gelangen.

Schöne Aussichten in Hainburg/Donau

Am Fuße des Braunsbergs und Hexenbergs liegt die Mittelalterstadt Hainburg direkt an der Donau und ist als Nationalpark-Gemeinde auch Teil der Donau-Auen. Mit seiner 2,5 km langen Stadtmauer, 3 erhaltenen Toren und 15 Türmen besitzt Hainburg eine der ältesten und am besten erhaltenen Stadtbefestigungen Europas. Diese geschichtsträchtige Stadt bietet kulturelle Abwechslung und grandiose Einblicke in die sagenumwobene Welt des Mittelalters. Die Donaumetropole Bratislava mit ihrer bezaubernden Innenstadt ist in nur 25 Minuten leicht per Bus erreichbar. 

Hainburg an der Donau ist bequem per Schnellbahn S7 zu erreichen. Vom Bahnhof Wien-Mitte verkehren die Züge stündlich. Vom Personenbahnhof gelangt man durch das Fischertor über die sogenannte Blutstiege direkt zum Hauptplatz von Hainburg. Hier bieten sich viele Möglichkeiten, die Stadt zu erkunden. 

Empfehlenswert ist eine Mittelalterstadtführung, die jeden FR, SA, SO + FT um 14 h ohne Voranmeldung stattfindet und, ca. 1,5 Stunden dauert. Treffpunkt und Infos im Informationsbüro (Ungarstraße 3). 
Ein Highlight ist auch die kurze Wanderung auf den Schlossberg mit der renovierten Burgruine - vom Hauptplatz in ca. 35 Minuten erreichbar. Ein wirklich sensationeller Ausblick bietet sich vom Braunsberg auf die Donau bis nach Bratislava sowie ins Marchfeld mit den Marchfeld-Schlössern. Das Plateau ist in 45 Minuten vom Hauptplatz zu erreichen.   

Wie wäre es mit einer Wanderung auf der VIA.MONTE. entlang der Donau? Der ca. 90-minütige Rundwanderweg führt vom Donauufer über die Ruine Röthelstein auf den Braunsberg und wieder zurück zur Donau. Entlang des Weges hört man mittels Smartphone interessante Geschichten über die Römer, Kelten und das Mittelalter (www.via-carnuntum.at ). In nur 10 Minuten ist man dann wieder zurück am Personenbahnhof Hainburg.

Unser Tipp: Besuchen Sie eines der gemütlichen Heurigenlokale, Cafés oder Gasthäuser und lassen Sie sich mit regionalen Schmankerln und edlen Tropfen der Weinbauregion Carnuntum verwöhnen.

Tagesausflug nach Orth im Nationalpark Donau-Auen

Orth an der Donau liegt inmitten des Nationalparks Donau-Auen und direkt am Donauradweg Passau – Wien – Budapest. In der Ortsmitte befindet sich das Schloss Orth, eine mächtige dreigeschossige Anlage mit vier Ecktürmen.  Im Schloss ist das Nationalpark-Zentrum mit Ausstellungsräumen sowie ein Museum im 1. Geschoß untergebracht. 
Das einzigartige Naturparadies der Donau-Auen kann bei einem entspannten Spaziergang individuell oder mit einem Ranger erkundet werden. 

Erreicht wird Orth an der Donau per Bus. Die Buslinie 391 fährt von "Wien Aspernstraße (Wonkaplatz Süd)" direkt nach Orth. Von der Busstation sind es nur wenige Gehminuten zum Schloss Orth. Besichtigen kann man das Nationalpark-Zentrum schloss ORTH im Erdgeschoss und die im Freigelände befindliche Schlossinsel, wo man die Tiere der Donau-Auen hautnah erlebt werden können. Highlight ist die Unterwasserstation. Begeben Sie sich mit den Nationalpark-Rangerinnen und -Rangern auf eine Forschungsreise, um die faszinierende Welt der Donau-Auen kennen zu lernen.
Der 2. Stock des Schlosses bietet Einblicke in die Geschichte des Ortes, das Leben der Menschen mit der Donau - einst und jetzt. 

Im Umkreis von Schloss Orth finden Sie in nur wenigen Gehminuten einige Gasthäuser und Cafés, die zur gemütlichen Einkehr einladen. 

Empfehlenswert ist auch die Fahrt mit der Tschaike, einem historischen Schiff. Immer sonntags und feiertags um 14 h & 15:30 haben Sie die Möglichkeit, bei einer einstündigen Donau-Rundfahrt viel Interessantes über das Leben der Donauschiffer zu erfahren. Die Einstiegsstelle liegt in einem Seitenarm der Donau, Sie erreichen diese vom Schloss Orth in ca.  25 Gehminuten. 

Tipp: Das Fischrestaurant „Humers Uferhaus“ mit einem gemütlichen Garten, direkt neben der Einstiegsstelle an der Donau gelegen, bietet sich für ein Mittagessen an und lockt seit vielen Jahrzehnten Besucher von nah und fern. Aber auch für Kaffee und Kuchen ist gesorgt. Direkt auf einem angelegten Schiff auf der Donau, nur 3 Gehminuten vom Uferhaus entfernt, können Sie Ihren Kaffee einmal anders genießen und dabei vorbeifahrende Schiffe beobachten, aber Achtung – der Wellengang bringt das schwimmende Kaffeehaus manchmal zum Wanken. 

Zu Fuß geht es wieder zurück zum Hauptplatz (ca. 25 Minuten), wo sich die Bushaltestelle befindet. 

Kirchberg am Wagram - die "essbare" Gemeinde

Kirchberg am Wagram ist ein beliebter Weinort in der von Lössböden geprägten Weinregion.
Stündlich verkehren die Züge der Franz Josef-Bahn von Wien nach Kirchberg am Wagram. Vom Bahnhof sind es nur etwa 15 Minuten ins Ortszentrum.

Highlight des Weinortes ist der Alchemistenpark - eine kulinarische Schaugartenanlage. Bewundern kann man hier die Essbare Landschaft, die eine Vielfalt an interessanten Obstsorten bietet. Es wurden neben Obst-tragenden Pflanzen, Sträuchern und Bäumen auch alle genießbaren Nussarten der Region angepflanzt. Neben bekannten Früchten finden sich aber auch seltene und alte Obstsorten wieder. So entdecken Eltern und Kinder zum Beispiel Maibeeren, rotfleischige Pfirsiche, Indianerbananen und Maulbeeren, die zum Kosten einladen.
Den Namen erhielt der Park durch den 1980 getätigten chemiehistorischen bedeutenden Fund im Schloss Oberstockstall. Hier wurde ein alchemistisches Laboratorium des 16. Jahrhunderts inklusive Ausstattung gefunden. Der Alchemistenpark befindet sich in Sichtweite des Fundortes. Bei den Kindern ist auch der angrenzende Naturspielplatz sehr beliebt, der viel Platz zum Spielen und Toben bietet.

Es lohnt sich auch ein kurzer Abstecher (nur ca. 5 Minuten vom Alchemistenpark entfernt) in die Wallfahrtskirche Maria Trost, eine der ältesten und größten Kirchen Niederösterreichs.

Ausklingen lässt sich der Tag am besten in der Gebietsvinothek Weritas, welche architektonisch genau an der Lösskante platziert ist: Wagramer Weinspezialitäten und auf der großen Terrasse den Ausblick in die Weingärten des Weinbaugebietes Wagram genießen.

Marchegg & die Störche

Marchegg liegt direkt an der March, dem Grenzfluss zwischen Österreich und der Slowakei. Hier befindet sich auch die größte auf Bäumen brütende Weißstorchkolonie Mitteleuropas umgeben vom WWF Naturreservat "Untere Marchauen". In diesem Auenreservat hat auch eine Herde von Konik-Pferden ihren Lebensraum gefunden.
Das barocke Schloss im Zentrum wurde als Teil einer Stadtbefestigung von König Ottokar II von Böhmen errichtet. Schloss Marchegg wird 2022 die Niederösterreichische Landesausstellung beherbergen und zu diesem Zweck vollständig renoviert - ein Besuch ist daher derzeit nicht möglich.
Empfehlenswert ist jedoch der Besuch des Storchenhauses, gleich beim Schloss-Eingang gelegen. Hier können verschiedene Touren gebucht werden, vom Stadtspaziergang durch das geschichtsträchtige Marchegg, einer Wanderung zum Naturjuwel March-Auen bis zur Besichtigung der Storchenkolonie (Montag geschlossen).

Erreichbar ist Marchegg mit der der Bahn, Linie S80/910. Die Buslinie 499 bringt Sie vom Bahnhof direkt ins Zentrum. Dieses erreichen Sie auch nach einem Fußweg von ca. 40 Minuten. Eine weitere Möglichkeit bietet das Taxi "Marchfeld mobil" (Vorreservierung nötig)
Vom Ortszentrum, ca. 10 Gehminuten in Richtung Bahnhof, befindet sich der Gasthof Nagl-Hager mit traditioneller Küche. Ebenfalls bietet der Gasthaus zur Schiene direkt beim Bahnhof die Möglichkeit zum Mittagessen.

Tipp: "Der Storch und die March" - Die Tour zur einzigartigen Marchegger Weißstorch-Kolonie bietet Einblicke in das Leben von Meister Adebar, vorbei an der großen Graureiher-Kolonie. War die March schon immer Grenzfluss oder wo liegt ihre Quelle? Interessantes über die Lebensader des Naturjuwels "Marchauen" erfahren. (Vorreservierung nötig)