• Marillenblüte in der Wachau
  • Marillenblüte in der Wachau
  • Marillenmarmeladengläser
  • Marillenbaum mit Früchten
  • Marillenverkauf

Die Wachauer Marille Wachau-Nibelungengau-Kremstal

Zurück zur Übersicht
Marille, Spargel & Co

Die Wachauer Marillenernte ist in vollem Gange!

Seit letzter Woche werden in der gesamten Wachau reife Marillen geerntet. Zwischen Mautern und Aggstein am Südufer und zwischen  Krems - Dürnstein - Spitz und bis nach Aggsbach Markt am Nordufer kann das süße Früchtchen genossen werden.

Geerntet werden die vollreifen Früchte in sorgfältiger Handarbeit mit dem Wachauer Marillenzistel, dem traditionellen Pflückkorb für die Marille. Durch seine schmale und spitz nach unten zusammenlaufende Form kann mit dem Zistel einfacher in den hohen Bäumen geerntet werden, und der Druck auf die unten im Pflückkorb liegenden Marillen wird dadurch nicht zu groß.

Bitte beachten Sie, dass die Ernte heuer wesentlich geringer als im Vorjahr ausfällt. Wir empfehlen, unbedingt beim Marillenbauern vorzureservieren!

Marillenwachstum – LIVE!

Mit der Webcam sind Sie immer am neuesten Stand. Sehen Sie selbst, wie es um die Wachauer Marille steht.

Nach oben

Marillen in Rossatz-Arnsdorf

Marillengarten im Stift Göttweig (via www.marillengenuss.at)

Das Jahr 2016 bringt eine sehr geringe Ernte

Lt. Auskunft der Wachauer Marillenbauern fällt die Ernte 2016 deutlich geringer aus als im letzten Jahr. 3 strenge Frostnächte in der letzten Aprilwoche hatten den damals bereits ca. 10 mm kleinen Früchten arg zugesetzt. Die Ausfälle sind regional sehr verschieden - von Marillengärten mit 100 % Frostschaden bis hin zu Marillengärten mit weniger Schaden oder auch Marillengärten mit normaler Erntemenge.

Es ist deshalb heuer besonders empfehlenswert, die gewünschte Marillenmenge beim jeweiligen Marillenbauern Ihrer Wahl vorzubestellen.

Unter http://www.wachauermarille.at/marillenfinder.html sind jene Marillenbauern gelistet, die grundsätzlich mit einem Ernteertrag rechnen dürfen.
Bitte bedenken Sie aber, dass auf Grund von vielen Vorbestellungen auch bei dem einen oder anderen bereits jetzt schon die gesamte Ernte vorreserviert und verstellt ist.

Wir bitten um Verständnis!

Die Wachauer Marille ist eine europaweit bekannte und anerkannte Spezialität, eines der wenigen österreichischen Produkte, das innerhalb der EU als eigene Marke geschützt ist. Wer Marillen aus verschiedenen Herkunftsregionen probiert, wird die Besonderheiten der Wachauer Marille sofort erkennen: Sie sieht hübsch prall aus und hat ein sehr feines Aroma, das vor allem bei der Verarbeitung zu Marmeladen, Edelbränden oder Likören zutage tritt. In der Dessertküche nimmt die Marille einen wichtigen Platz ein: man denke nur an Marillenknödel oder Marillenstrudel.

Seit 1996 ist der Name „Wachauer Qualitätsmarille“ eine innerhalb der EU geschützte Ursprungsbezeichnung.

„Die unverwechselbare Qualität der Wachauer Qualitätsmarille ist das Ergebnis des Zusammenspiels von Klima, Boden und Jahrhunderte langer Kultivierung. Die Koexistenz verschiedener Klimate (Pannonisches Becken und Waldviertel, Nähe zur Donau – der sogenannte Aromagürtel), zusammen mit den großen Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht, speziell in der Reifephase, hat einen direkten Einfluss auf Geschmack, Aroma und Gehalt der Frucht. Zusätzliche Bedeutung hat der Marillenanbau in der Wachau im Tourismus durch die charakteristische Blüte der Marillenbäume.“
(Zitat aus dem EU-Dokument)

Die „Wiege“ der Marille liegt in China. Dort kultivierte man die Frucht bereits vor 4.000 Jahren. Alexander der Große brachte die Marille nach Griechenland und Italien. Ausgehend vom römischen Reich gelangte sie auch in die Wachau, wo sie seit rund 2.000 Jahren angebaut wird. Die Marille gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Ihr lateinischer Name lautet Prunus armeniaca.

Früher diente die Wachauer Marille der Eigenversorgung. Erst im 19. Jahrhundert begann man, sie kommerziell zu verwerten. Die Einnahmequelle Wein war zu jener Zeit gerade durch den Reblaus-Befall gefährdet. Obstbau-Fachleute und Baumschulen entwickelten aus einem vielfältigen Sortengemisch die Klosterneuburger Marille, die auch heute noch dominante Sorte.

Seit 2003 kümmert sich der Verein Original Wachauer Marille um die Erhaltung und Vermarktung dieser für die Wachau so typischen Frucht. Das Siegel des Vereins dürfen nur Betriebe führen, die sich verpflichten, die seit mehr als 100 Jahren in der Wachau üblichen Sorten von besonderer Qualität zu produzieren.

x